Mit sieben Fahrern und einer Fahrerin startete die Viertagestour (4TT) am Trainingstreff in Nievenheim am 25. Juni 2026. Unterstützung gab es durch Gabi als Fahrerin des Begleitwagens, die u.a. unser Gepäck transportierte, aber auch unterwegs mit Getränken, Verpflegung und viel Motivation das Team unterstützte.
Bei hochsommerlichen Temperaturen war Uckerath im Westerwald das erste Etappenziel. Mit mehreren Trinkpausen und einem Eisdielenstop ging es quer durch Köln, vorbei an der legendären Schmitze Bud, hinein in die Wahner Heide und dann in die Höhen und Täler des Westerwaldes. Ganz am Ende der Tour wartete noch die berüchtigte Mauer von Uckerath, die dann doch einigen Fahrern sehr viel abverlangte.
Nach einem Abendessen im Hotel und einem Spaziergang durch den Ort schauten sich einige noch das letzte WM-Gruppenspiel Deutschlands gegen Ecuador an.
Leider hat sich am Folgetag Hans aus gesundheitlichen Gründen von der Weiterfahrt abmelden müssen, so dass nur noch “die lieben Sieben” übrig blieben. Diese teilten sich in zwei Gruppen auf zum Etappenziel Freudenberg im Siegerland. Während Gruppe 1 mit drei Fahrern 80 km über 1.100 Höhenmeter absolvierte, konnte Gruppe 2 es bei 60 km und 900 Hm etwas ruhiger angehen lassen, hatte dafür aber eine Gravel-Einlage zu absolvieren.
Da das abseits vom Zentrum gelegene Hotel Siegerland keine Gastronomie anbot, machte man sich zu Fuß auf den Weg und fand das sehr schöne und gute Restaurant zur Altstadt, wo der Koch persönlich um das Wohl der Gäste bemüht war.
Bei weiterhin tropischen Temperaturen von über 40 Grad ging es dann wieder gemeinsam weiter nach Lüdenscheid. Vorbei am Biggesee wurden erneut ca. 80 km absolviert. Vor allem die enorme Hitze verlangte viel ab und ließ unterwegs zwei Fahrer in den Begleitwagen steigen. Ein sehr schönes Hotel und ein nahe gelegener Biergarten ließen dann die Energiespeicher wieder auffüllen.
Die Schlussetappe versprach dann nach einigen anfänglichen Steigungen eine entspannte Heimfahrt über die stillgelegten Bahnstrecken der Wippertal- und Balkantrasse, bei der viel kühlender Schatten genossen wurde, bevor dann ab Leverkusen wieder die Hitze vorherrschte.
Insgesamt waren sich alle Teilnehmer einig, dass dies wieder eine sehr schöne und harmonische Vereinsfahrt war. Schon wurden erste Pläne und Ideen für das nächste Jahr geschmiedet, wo es dann vielleicht erstmals in den Spessart gehen wird.
Ein großer Dank geht an Gabi, deren Unterstützung während der Etappen sehr wertvoll war, und Bernd, der mit der Planung der Strecke und Buchung der Hotels eine organisatorische Meisterleistung vollbracht hat.