RTF Condor-Flug in Immendorf – 20.07.2014

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Obwohl es bei den Verabredungen im “KurmmenLenker” urlaubsbedingt recht “mau” aussieht, rafften sich heute früh einige Radsportler aus ihren Betten zur RTF “Condor-Flug” in Immendorf auf. Dietmar war schon um 07:00 Uhr am Start um den Marathon zu bewältigen. Miee und Ihre Freundinnen trafen sich um 09:00 Uhr. Reiner machte eine eigene Trainingsrunde im Bergischen für die Dolomiten-Rundfahrt auf.
Andreas und ich fuhren um 06:30 Uhr von Hackenbroich am Rhein entlang, um Uli um 07:30 Uhr an der Bastei zu treffen. Es regnete über Nacht und so war die Luft angenehm und nicht so heiß wie gestern. Auf der Niehler Brücke und am Hafen waren noch einige “Nachtschwärmer” von den Kölner Lichtern unterwegs. Am Rheinufer lagen einige Glasscherben auf den Radwegen. Die Reinigungsarbeiten begannen mit Großgeräten. Ausnahmsweise nahmen wir die Straße und einige Winkel durch die Altstadt. Auch hier fanden wir überall noch Überreste des Events.
Schließlich kamen wir mit Uli’s Navi doch noch in Immendorf an. Dort meldeten wir uns beim “Scan&Bike”-Tisch, um die Technik und Voraussetzungen für unsere RTF im April 2015 kennenzulernen. Uli setzt sich mit Peter Z. vom Radsportbezirk Köln über die Anschaffung eines Lesegerätes, Treibers etc. in Verbindung. Wir trafen auf Willy, der mich mit Harry und Wolfgang mal nach Düsseldorf zu einer RTF mitnahm. Sie lasen den damaligen Bericht mit Fotos und fanden ihn gut.
Uli fuhr noch eine Runde in Immendorf. Andreas und ich machten uns direkt auf den Rückweg – er hatte schon über 50 km auf dem Tacho. Hinter Meschenich, kurz vor dem Abzweig zur Bonnstraße, kam es, wie es kommen musste. Andreas hatte einen Platten. Wahrscheinlich doch Glas vom Kölner Rheinufer. Also hieß es erstmal “Schlauchwechsel”.
Danach fuhren wir die Bonnstraße entlang bis zum Sinnersdorfer Randkanal. Er wollte sich die gerade abgefahren Kalorien durch ein Eis beim La Luna ersparen. So strampelten wir weiter bis Worringen/Hackenbroich. Diesmal begleitete ich Andreas nach Norf und er zeigte mir eine kleine, wendige Unterführung in Elvekum, die er “Klein-Monaco” nennt. Sie erinnert ihn an eine Passage beim Autorennen von Monaco.
In Norf verabschiedete ich mich und machte mich auf dem Rückweg. Ich konnte einem Eis nicht widerstehen. Das Eis vom Eiscafe Cellino in Nevenheim musste ich einfach mal probieren. Mit Mango, Amarena-Kirsch und Granatapfel-Joghurt in der Waffel traf ich eine gute Wahl. Auf dem Nachhauseweg fiel mir auf, dass sich das Landschaftsbild ändert. Es geht langsam auf den Herbst zu. Die Heuernte ist eingefahren und die Ballen liegen zur Abholung bereit.
Der Mais und die Senfblüten sind hochgewachsen. Ein weiteres neues Feld ist am Tennisplatz bei Hackenbroich entstanden. Die 100-km-Tour war zwar ohne große landschaftliche Höhepunkte, trotzdem gefiel sie mir gut. Es machte mir Spass, gemeinsam mit Andreas und Uli in die Pedale zu treten. Nächste Woche stehen verschiedene RTF’s auf dem Plan. Haben wir uns entschieden, setze ich wieder was in den “KrummenLenker”. Dann kann immer noch jeder entscheiden, ob er/sie sich “dranhängt”. (Andrea)

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