RTF 2013 und mehr:

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30. 11. 2013: Vorweihnachtliche Tour nach Lindlar
Das Marketing von Martin wg. des gemeinsamen Besuchs des Weihnachtsmarktes in Lindlar stiess beim RSC (Kettwig) auf einen besonderen Anklang. Martin und Norbert hatten das tolle Erlebnis des Weihnachtsmarktes vom Vorjahr noch in bester Erinnerung und hatten eifrig die Webetrommel gerührt. Und so konnten noch drei Mitglieder des RSC Kettwig, Walpurga, Michael und Hanno, die Heiner und Martin während der Transalp kennengelernt hatten, sowie Heiner, Guido und Frank das besondere Flair des Lindlarer Weihnachtsmarktes erleben.
Auf Grund des Wetters wählten wir diesmal die flache Anfahrt nach Lindlar. Auch einsetzender Regen konnte die Vorfreude nicht mindern. In Lindlar angekommen wärmten wir uns zunächst im Cafe am Dorfplatz auf. Bei einem geselligen Plausch genossen wir den Ausblick auf das Treiben an den Holzhütten...und freuten uns auf das, was noch kommen möge..und es kam!
So beschlossen wir gemütlich aufzubrechen und gingen als erstes zum Glühweinstand. Es wurde belgisches Glühbier angeboten..eine wahre Köstlichkeit!! An dieser Bude unterhielten wir uns angeregt mit einigen Feuerwehrmännern hinter der Theke und erhielten prompt das Rezept für das leckere Glühbier. Wir schlenderten weiter und trafen unterwegs die Lindlarer Engelchen, die sich gerne mit uns fotografieren liessen. Anschliessend gab es noch Glühwein zum Abschied..der uns wiederum schwer fiel. Doch bei der rasanten Abfahrt Richtung Immekeppel war der Glühwein rasch neutralisiert. Alle Teilnehmer hatten reichlich Spass an diesem kurzweiligen Nachmittag..Wiederholung immer wieder gerne!! (Norbert)

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29. 09. 2013: Oktoberfest-Tour ins Bergische
Bei bestem Kaiserwetter fuhren Martin u. Norbert zum Oktoberfest. .nach Vossbruch. Bei leckeren bayerischen Spezialitäten ..Weisswurst und Oktoberfestbier..liessen wir es uns in der Tenne bei Musik und guter Laune gutgehn! Schnell konnten wir Kontakt zu den Einheimischen knüpfen und hatten einen vergnügten kurzweiligen Nachmittag. Das Aufbrechen fiel uns schwer. Wir vereinbarten noch ein Wiedersehen auf dem Weihnachtsmarkt in Lindlar und traten gestärkt mit einer Mass Bier die Heimreise an.  Die Räder liefen fast von alleine! Diesen tollen Nachmittag werden wir nicht vergessen! (Norbert)

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07. 09. 2013: Rad am Ring
Rad am Ring 2013 war wieder einmal ein Erlebnis. Nach dem schlechten Abschneiden im letzten Jahr, bin ich mit bescheidenen Zielen zum 75 Kilometer Rennen angetreten. Nach der schwachen Zeit im Vorjahr hatte ich diesmal nur die 3 Stunden-Grenze im Blick, die ich unterbieten wollte. In diesem Jahr war die Anfahrt zumindest staufrei, das war im letzten Jahr anders. Sorge machte ich mir bezüglich des Wetters. Schon auf der B257, dem Nürburgring-Zubringer, war die Straße nass. Dies hat normalerweise für den Ring nichts Gutes zu bedeuten, aber am Ring, oh Wunder, strahlender Sonnenschein. Ein Ärgernis waren die in diesem Jahr erstmals erhobenen Parkgebühren, aber der Ring ist nun mal pleite. Ich entschloss mich nach Müllenbach runterzufahren und dort im Gewerbegebiet zu parken. Nachdem ich das Rad rausgeholt und noch eine Kleinigkeit gegessen hatte, machte ich mich auf zur Abholung der Startunterlagen. Ich nutzte die historische Trasse der ehemalige Nürburgring Südschleife, die 1981/82 beim Bau der jetzigen Grand Prix-Strecke aufgegeben wurde. Hoch zum Start waren es gute drei Kilometer und etwa 140 Höhenmeter. Damit war die Muskulatur für das Rennen schon mal aufgewärmt. Bei der Startnummernausgabe herrschte Chaos pur. Nach Abgabe meiner Anmeldebestätigung, waren plötzlich Zettel und Startnummer unauffindbar. Ich verlor etwa 10 Minuten. Dann wieder runter nach Müllenbach, Startnummer ans Trikot, Flaschen ans Rad, Verpflegung und Windjacke eingepackt und los zum Start. Im Startblock dann Chaos Teil II. Überforderte Ordner, die die 75- und 25-Kilometer-Fahrer in einen Block gelotst hatten. Ich gab den 25er-Fahrern noch den Rat nicht mit uns zusammen über die Ziellinie zu rollen, da sie sonst disqualifiziert werden würden. Fünf Fahrer hatte es dann wirklich erwischt. Am Start traf ich dann noch einen Radler aus Stürzelberg, der mit seinem Bruder ebenfalls die 75er fahren wollte. Sein Bruder stellte im Startblock fest, dass sein Rahmen angerissen war. Ich gab ihm noch den Tipp in der Fuchsröhre vielleicht ein bisschen langsamer zu fahren.
Ich hatte diesmal einen wirklich guten Tag erwischt und im Rennen lief es dann von Anfang an sehr gut. Mit neuem Material konnte ich bereits in der ersten Runde eine neue Bestmarke im Punkto Höchstgeschwindigkeit setzen, die ich in der zweiten Runden, dank Windschatten eines 24-Stunden-Fahrers nochmals verbessern konnte. Die erste Runde war dann auch die Schnellste. Um glatte fünf Minuten konnte ich meine persönliche Bestzeit unterbieten. In der zweiten Runde hatte ich Pech. In Ex-Mühle fiel beim Runterschalten, die Kette aufs Tretlager und ich verlor etwa 30 Sekunden. Aber nach der zweiten Zieldurchfahrt, war ich mir sicher, die 3-Stunden-Marke zu unterbieten. Die Kräfte schwanden ein wenig und auch der Himmel wurde dunkler und dunkler, aber ähnlich wie beim Marathon in Hennef fuhr ich die letzte Runde mit Ruhe und Routine zu Ende. Hochzufrieden und mit geballter Faust überquerte ich nach 2:51 Stunden die Ziellinie. Platz 344 war der Lohn, für mein bislang bestes Rennen. Wolfgang traf ich im Anschluss bei der Transponderabgabe. Er berichtete von Bremsproblemen während des Rennens und fuhr auf Platz 254. Wir hielten uns nicht mehr lange in der Boxengasse auf und fuhren, auch wegen des anrückenden Regens, zügig Richtung Parkplatz. Im Müllenbach kam dann auch leichter Regen auf, doch ich hatte schnell das Material im Auto und machte mich, mit dem Gedanken was ich im nächsten Jahr fahren sollte, gut gelaunt auf den Heimweg. (Andreas)

08. 09. 2013: Sebamed-Bike-Day in Boppard - Bad Salzig
Am vergangenen Wochenende stand für die MTB-Fraktion des RSC der Sebamed Bike-Day in Bad- Salzig auf dem Programm. Der immer bestens organisierte MTB Marathon im Rahmen der MTB-Challenge und einer schönen Strecke durchs Rheintal freut sich immer grosser Beliebtheit bei den Bikern. Auf der Hinfahrt nach Boppard ahnten wir nichts Gutes, es schüttete wie aus Eimern, pünktlich zum Start hörte dann der Regen aber auf und wir konnten uns bei bestem MTB Bedingungen über die 62km & 1600hm lange & aufgeweichte  Strecke quälen!
Für unseren Routinier Peter, der in der AK Senioren 4 an den Start geht lief es sehr gut. Er konnte seinen eigenen Erwartungen gerecht werden und entschied einmal mehr (nach Siegen in Wiesbaden & Oppenhausen) nach 3 Stunden & 11 Minuten die Altersklassenwertung für sich und ist auf dem besten Weg auch die Gesamtwertung über 9 Läufe zu gewinnen. Herzlichen Glückwunsch!!!
Henrik und Martin gingen wieder für das Team Radon an den Start. Wie gewohnt ging es direkt mit Vollgas zur Sache, als sich die Gruppen formiert hatten befanden wir beide uns in einer 6er Gruppe um Platz 10 der Gesamtwertung  liegend wieder. Das Rennen lief vielversprechend und es wurde ordentlich die Anstiege hochgedrückt! Nach ca. der halben Distanz und einer kurzen Tempoverschärfung musste ich mit einem weiteren Konkurrenten die anderen ziehen lassen  und verlor den Anschluss, die Beine wollten einfach nicht so wie ich. Letztendlich landete ich auf dem 11. Platz in der AK und dem 22. Gesamtrang. Henrik parierte alle Attacken, hielt sich mit der Führungsarbeit etwas zurück und biss sich an den anderen fest. Kurz vor dem Ziel zerfiel dann auch diese Gruppe völlig auseinander, aber Henrik konnte den 6. Platz der AK & den 14. Platz gesamt ins Ziel sichern. Top Leistung!!!
Bei der obligatorischen Portion Nudeln im Ziel waren wir uns dann alle wieder einig, trotz der schlechten Wettervorhersage hat sich der Weg nach Bad Salzig wieder einmal gelohnt!
Am Samstag steht schon der nächste Lauf der MTB- Serie in Daun an, wir sind natürlich wieder am Start!

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01.09.2013: Der Hennefer Radmarathon oder doch die 150er ???
An der Überschrift kann man schon erkennen, dass ich nicht gerade mit einem guten Gefühl um 5:45 Uhr die Fahrt nach Hennef zum Radmarathon angetreten habe. Zweifel waren auch angebracht, nicht wegen der Grillfeier, sondern wegen der gestrigen RheinEnergie-Tour, die ich nicht gerade kraftsparend gefahren bin. Am Startplatz, dann der bange Blick nach oben. Regen oder kein Regen. Ich entschied mich nur die Windjacke und keine Regenjacke mitzunehmen und wie immer, wenn ich keine Regenjacke einpacke, dann brauche ich Sie auch nicht. Das war gestern ja anders. Bei der Anmeldung dann der Zweifel, RTF oder doch der Marathon. Da ich in diesem Jahr noch keinen Marathon gefahren bin, entschied ich mich für den Marathon. Die Außentemperatur lag beim Start um 7 Uhr bei 9°. Zunächst eine flache Passage mit einigen Abfahrten entlang der Sieg Richtung Eitorf. Ich ließ nur rollen und ging nicht allzu schnell an, da ich die Kräfte schonen wollte. Bis zur ersten Kontrolle in Leuscheid war ich voll im Plan und zuversichtlich. Nach der Kontrolle kam man endlich aus dem kühlen Tal heraus und konnte die ersten Panoramablicke auf den Westerwald werfen. Eine wunderschöne Landschaft. Es ging weiter mit Rückenwind durch die Kroppacher Schweiz. Die Landschaft ein Traum, die Straßen ruhig und die Sonne schien nun auch. Alles perfekt so könnte man meinen, aber nach etwa 50 Kilometern merkte ich: das mit dem Marathon wird schwer heute. Ich kam nur sehr träge die Anstiege hoch, die Oberschenkel immer noch eiskalt, als hätte man mir zwei Eisblöcke an beide Beine gebunden. Der Schnitt sackte nun mit jedem Anstieg rapide ab und kurz vor der zweiten Kontrolle Müschenbach bei Kilometer 60 bekam ich Hunger, ein weiteres schlechtes Zeichen. Auf der Strecke ging es nun weiter bergauf, bei mir eher bergab. Die Kräfte schwanden rasch weiter und der Marathon entwickelte sich zu einem einzigen Krampf. Bei Kilometer 77 dann die ultimative Streckenteilung. Marathon links oder RTF rechts? Ich überlegte etwa 10 Minuten, auch weil ich mir Zeit nahm und die Kräfte sammeln wollte. Der Wind half mir dann bei der Entscheidung. Da ich den Streckenverlauf ungefähr kannte und bis dato Rückenwind hatte, ahnte ich: das wird nicht so bleiben. Schweren Herzens verabschiedete ich mich von der Marathonstrecke und ging auf die 155er zurück. An der nächsten Kontrolle bei Kilometer 82 in Maxsain freute man sich schon über den ersten Marathonfahrer (ich hatte eine rote Stempelkarte, die RTFler eine weiße). Die Sache wurde aber schnell von mir aufgeklärt. Nach dem Rückzug ging es dann auch ein bisschen besser, weil die Strecke mir nun entgegenkam. Wie befürchtet nahm aber der Gegenwind jetzt mit jedem Kilometer zu. Es ging nun zunächst entlang des Holzbachs durch Puderbach, dann durch das schöne Wiedtal in Richtung Neustadt/Wied. Die Leistung stabilisierte sich auf niedrigem Niveau. Ich hatte nun mehr Zeit und nutzte diese für einige Schnappschüsse (53 insgesamt). In Oberlahr bei Kilometer 110, die vorletzte Kontrolle. Wespen überall und eine leicht orientierungslose Trimmfahrerin, die nach der Streckteilung für die 110er fragte. Ein wenig spät. Die Anstiege wurden nun wieder länger, aber gemütlich und mit viel Routine spulte ich nun die Reststrecke ab. Nach etwa 140 Kilometern Solofahrt, wurde ich dann 15 Kilometer vor dem Ziel von einer etwa 10-köpfigen Gruppe eingeholt (bislang wurde ich eigentlich nur überholt) deren Tempo passte. Ein MTB-Fahrer war auch dabei. Nach ein paar Kilometern teilte sich die Gruppe in zwei 5er-Gruppen auf. Da ich mich ein wenig im Windschatten erholen konnte, entschied ich mich, auf den letzten Kilometern alles zu geben und mit einer Soloverfolgung der Vorausfahrenden meine Tempohärte zu testen. Zwar konnte ich die Fünfer-Gruppe bei starkem Gegenwind nicht mehr einholen, doch ich konnte den Abstand zumindest halten, was mir zu Schluss doch noch ein gutes Gefühl für das Rennen nächste Woche am Nürburgring gegeben hat. Kurz vor 15 Uhr hatte ich dann das Ziel erreicht. Die Nettofahrzeit betrug 6:27 Stunden.

Fazit: Tolle Landschaft, sehr wenig Verkehr und gute Verpflegung. Eine Tour, die ich nur empfehlen kann. Dass die Kräfte für den Marathon nicht ausgereicht haben ist natürlich ein wenig enttäuschend, aufgrund der gestrigen RTF aber auch nachvollziehbar. Ich habe auf jeden Fall aus meinem dritten Marathon meine Lehren gezogen. Schade, dass keiner den Marathon mitgefahren wollte oder konnte, denn gemeinsam fahren motiviert einfach mehr. Vielleicht gelingt es mir im nächsten Jahr. (Andreas)

24. 08. 2013: RTF in Ratingen
Die heutige Sternfahrt zur RTF nach Ratingen sollte eigentlich eine lockere Sache werden. 22 Kilometer durch Düsseldorf, 78 vor Ort und dann locker wieder 22 nach Hause. Für die Fahrt durch Düsseldorf nahm ich die Fortuna-Route durch Flingern. In Ratingen angekommen, traf ich auf zwei „Aliens“ und wir beschlossen die Tour gemeinsam zu fahren. Der erste Teil der Strecke aus Ratingen heraus ist an einem Samstag einfach nur nervenaufreibend. Nervöse Autofahrer, enge Straßen, ständig wird gehupt, Pöbeleinen ohne Ende und herrenlose Trinkflaschen, denen man auch noch ausweichen musste. Die Nerven lagen teilweise bei einigen Breitensportlern blank. Es gab dann natürlich wieder Helden, die unbedingt in Zweier- oder Dreierreihe fahren wollten, obwohl überhaupt kein Platz da war. Nach gut 10 Kilometern war das gröbste vorbei und es wurde ruhiger. Mit den beiden „Aliens“ konnte man sich gut unterhalten. Sie berichten über die „tolle“ Bezirks-RTF. Ich hatte mit der Ardechoise ein wenig mehr zu bieten. So spulten wir Kilometer um Kilometer bis Essen-Werden ab. Nun hieß es aufpassen, nicht nur weil man hier an einem Samstag leicht von Autos überfahren werden kann, sondern weil ich mich in „Bermuda“-Werden ständig verfahre, wie auch im letzten Jahr. Diesmal ging dank der „Aliens“ alles glatt und ich verpasste den Abzweig zum Baldeneysee nicht. Es war angenehm am See entlangzufahren, auf der Nordseite des Sees konnte der Schellenberger Wald betrachtet werden. Bedingt durch das gute Wetter war es aber auch recht voll auf der Südseite des Sees, so dass man größtenteils mit Ausweichmanövern beschäftigt war. Die legten sich, nachdem wir Haus Scheppen passiert hatten und auf dem Weg Richtung Velbert waren. Es ging leicht aber konstant bergauf und dann unmittelbar vor der Kontrolle ein kurzer, knackiger Anstieg. Normalerweise kein Problem, aber irgendwie war heute nicht mein Tag. An der Kontrolle merkte ich, dass beide Waden langsam zumachten. Bis Velbert waren es noch ein paar Höhenmeter. Ein paar zuviel für mich. Krampf in der linken Wade, der erste bei einer RTF seit über eineinhalb Jahren. Es folgte eine dreiminütige Pause. Ich gab nun weniger Kraft aufs Pedal und konnte den Krampf langsam wieder rausfahren. „Alien“ Jeltsch entschied sich an der Kontrolle die 110er fahren und der verbliebene Alien hatte zunächst nichts von meinem Problem mitgekriegt. Kurz vor Wülfrath nahm er aber das Tempo raus, so dass ich ihn einholen konnte. Zum Schluss fuhren wir noch gemeinsam hoch nach Hösel und man hatte noch ein paar ansehnliche Ausblicke auf die Gegend. Bis Ratingen passiert dann auch nicht mehr viel. Am Ziel noch ein kurzer Blick, ob ein bekanntes Gesicht zu sehen war. Dem war nicht so, also Rückmarsch. Auf der Rückfahrt nahm ich noch einen AXA-Fahrer von der BSG Köln in Schlepptau, da dieser sich in Düsseldorf nicht auskannte. Wir plauderten, bis er kurz vor der Fleher Brücke Richtung Urdenbach abbog. Ich erfuhr, dass die BSG ab nächstem Jahr nur noch eine RTF veranstaltet. Die Sülztalrundfahrt wird es zukünftig nicht mehr geben. Schade eigentlich, damit ist es die dritte RTF in der näheren Umgebung, neben der Delta-RTF und der Bezirks-RTF, die 2014 nicht mehr veranstaltet werden wird. Nach 122 Kilometern war die Tour dann gegen 12:30 Uhr beendet. (Andreas)

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31. 08. 2013:
Andreas und ich sind heute zur Sternfahrt der RTF Rheinenergie nach Köln-Ehrenfeld aufgebrochen. Wir sind über Roggendorf und Weiler gefahren. Vor Weiler ist die Straße für den Autoverkehr gesperrt. Der Bauer an der Straße hat einige Weiden mit Kühen, Kälbern und Pferden, die ein hübscher Anblick sind. Nach Weiler ging es über ruhige Wald- und Wirtschaftswege bis vor Ehrenfeld. Hier fing dann ein "linksrheinischer Ampelparcours" über das Industriegebiet entlang. Nach kurzer Anmeldung ging es eben über diesen wieder zurück und erst bei Brauweiler und Fliesteden hatten wir wieder unsere wohl bekannten Wirtschaftswege. Wir sind auf die 70er-Strecke gegangen, die uns ab dem schönen Häuschen an der Kontrolle bei Fliesteden über Rheidt nach Büsdorf Richtung Rommerskirchen, Gänsepeter und Straberg gebracht hat. Unterwegs sind wir an einem bunten Garten mit Sonnenblumen vorbeigekommen, der der einzige helle Fleck auf der RTF war. Andreas ist in Nievenheim noch zu Bernd und anschließend im Regen nach Hause gekommen. Ich bin Richtung Straberg und an der Kontrolle mit einigen Fahrern und Fahrerinnen des RTC Köln über Delhoven nach Hackenbroich gefahren. Während ich es noch im Trockenen geschafft habe, zu Hause zu sein, hatten die RTC-ler noch ihre 30 km nach Köln vor sich. Alles in allem eine recht flotte Tour bei teilweise starkem Gegenwind, bei dem Andreas und ich uns abgelöst haben. Jetzt freue ich mich noch auf das Grillfest des RSC heute abend und so haben wir einen passenden Abschluss für die heutige Tour. (Andrea)

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07. 07. 13: Wunderschöne Maifeld-Mosel-RTF 
Andreas, Peter K. vom PSC  und ich sind heute mit dem Auto zur Maifeld-Mosel-RTF in Polch gefahren. Wir sind um 07:30 Uhr gestartet. Die Temperaturen waren noch frisch und die Landschaft war von Nebelfeldern um geben. Die Strecke führt uns über die Eifel bis nach Cochem zur Mosel in den Hunsrück nach Kastellaun. Wir hatten wunderbare Wolkenbilder, viele weite Ausblicke in die Eifel und eine sehr schöne abwechslungsreiche Landschaft. Wir hatten gute Steigungen und tolle breite und weite kurvige Abahrten, die ich ohne zu bremsen fahren konnte. Die stärkste Abfahrt war die von der B259, auf der wenig Autoverkehr war,  die 6 km nach Cochem runterging. Peter  ist  von Cochem bis zur Moselbrücke vorne gefahren und hat uns den Windschatten gegeben. An der Brücke ist er auf die 112er-Strecke gegangen, da der noch nachmittags eine Radtour mit seiner Frau Richtung Stürzelberg fahren wollte. Andreas und ich sind dann einen guten längeren Anstieg nach Kastellaun in den Hunsrück gefahren. Hier hat sich uns Dieter aus Bad Honnef bis zum Ziel angeschlossen. Thomas B. vom RSC ist uns auf der Strecke entgegengekommen. Die Straßen waren wunderbar ruhig und die Ausblicke wunderschön. Ich bin aus dem Fotografieren gar nicht mehr rausgekommen. Hier kann man entfernt die Hohe Acht erkennen: Vom Hunsrück ging es dann wieder zur Moselbrücke und nochmal ca. 15 km entlang der Mosel.  Die Mosel fließt  ist im Gegensatz zum stahlblauen Rhein in wunderbarem sattem Grün dahin. Anschließend kam dann noch ein 6 km Anstieg nach Münstermaifeld und schließlich waren wir nach 155 km am Ziel in Polch angekommen. Wirklich eine wunderschöne RTF für die sich die Anfahrt mit dem Auto lohnt. Selbst hier konnte ich auf der Rückfahrt nochmal die Landschaft genießen. Andrea

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07. 07. 13: RTF Solinger Klingentour
Heute habe ich auf dem Weg nach Fühlingen zu Wolfgang am Blumenbergsweg einen gelandeten Fesselballon gesehen. Ein schöner Start für die Tour. Nach Solingen hatten wir unseren ersten steilen Anstieg zum Start. Wir wollten die 70er-Runde fahren. Es ging Richtung Düsseldorf und Monheim am Rhein. Bei einer Straße in Hitdorf hatte ich meinen Tacho verloren und ihn im Gebüsch am Straßenrand gesucht, aber nicht gefunden. Nach einer Viertelstunde sind wir ohne Ergebnis weitergefahren Die zweite Kontrolle befand sich an einem denkmalgeschützen alten Sendemast. Weiter ging es zum langen Anstieg nach Witzhelden. Wir sind dann Richtung 41er-Strecke gefahren, weil wir uns entschlossen haben, ab dem Ziel nach Hitdorf zu fahren, um den Tacho zu finden. So ging es von Solingen Richtung Leichlingen und Langenfeld nach Hitdorf. An der Strecke hat sich mittlerweile ein Autostau durch Abbieger gebildet, die zu einem Badesee wollten. Tatsächlich habe ich doch noch im Gebüsch am Straßenrand den Tacho gefunden. Herzlichen Dank an Wolfgang, der nicht aufgegeben hat. Ich wäre nicht nochmal zurückgefahren, aber Wolfgang hat das keine Ruhe gelassen. Schließlich haben wir uns an der Fähre von Hitdorf noch mit einem erfrischenden Eis gestärkt und haben die Fähre über den Rhein genommen. Wolfang ist Richtung Fühlingen und ich bin am Langelner Damm nach Worringen und Hackenbroich nach Hause gefahren. Die Solinger RTF hat mehr an belebten Straßen entlanggeführt. Die schönen kleinen Wege sind wir nicht gefahren, was sich mehr gelohnt hätte. Insgesamt hat die Runde bei dem tollen Wetter Spass gemacht und so hatten wir ein schönes Radsportwochenende. (Andrea)

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06. 07. 13: Rheinradweg nach Bad Breisig
Am Samstag, 06.07. hat Norbert mich zu einer Rheintour eingeladen. Wir sind ca. 9:30 Uhr von Hackenbroich Richtung Köln gefahren. Am Heumarkt haben wir im Eiscafe die erste Trinkpause mit kühlen Getränken gemacht. Der Platz hat sich auf den Christopher Street Day vorbereitet, mit Bühne und Proben von Livemusik. Weiter ging es über Wesseling nach Bonn. Am Rheinufer hinter Bonn haben sich die Wildgäne direkt am Ufer vom Rhein und Radweg niedergelassen. So konnte ich sie mal von Nahem sehen. Hinter Bonn in Höhe von Remagen hat sich Markus, ein Mountainbikefahrer, uns angeschlossen. Er war froh, mal wieder in Gesellschaft fahren zu können. Eigentlich wollten Norbert und ich bis Remagen. Markus hat uns überredet, noch bis Bad Breisig zu einem schönen Biergarten zu fahren. Hier haben wir nach 100 km Mittagspause gemacht. Hier konnte ich ein paar Fotos vom Rhein und der Umgebung machen. Der Wirt hatte uns fotografiert. Markus hatte nur noch 2 km nach Hause und wir haben uns auf den Rückweg von 100 km begeben. In Wesseling und am Kasselberger Gretchen hatten wir nochmal Trinkpausen gemacht. Die Aussicht auf die Landschaft am Rhein war in der Sonne wunderschön und der Radweg war trotz Belebung gut zu fahren. Wir sind locker gefahren und ich bin im Sonnenuntergang am Rheindeich vor Worringen nach Hause gefahren. Eine wunderschöne lockere Tour, die Norbert und ich mit anderen Strecken nochmal fahren möchten. Für mich dieses Jahr die erste 200 km Tour, die sich bei dem wunderbaren Wetter gelohnt hat. (Andrea)

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12.06 – 15.06.2013: L’Ardechoise (Brevet de Gorges – Allier)
Im Rahmen unseres Frankreich-Aufenhalts sind Peter, Maja und ich die Ardechoise gefahren. Wie vor dem Hauptmahl üblich haben wir uns am Sonntag einen kleinen Aperitif gegönnt. Um uns auf die Ardechoise einzustimmen, sind wir zu dritt die kurze 90 Kilometer „Ardeche Verte – Cance“ gefahren. Sie führt von Saint Felicien in den Norden der Region Ardeche und ist eher von „grünen“ Wäldern geprägt. Nach zwei Tage Ruhepause mit einem Abstecher zum Mont Ventoux, sollte dann am Mittwoch die eigentliche Tour für Peter und mich beginnen.
Saint Felicien, Mittwoch der 12. Juni, kurz vor 8 Uhr:
Peter und ich machen uns auf, den Brevet Gorges – Allier im Rahmen der Ardechoise in Angriff zu nehmen. Doch wo ist der Start? Allgemeine Verwirrung umfasst die 4-Tages-Fahrer, die sich kreuz und quer durch Saint Felicien bewegen. Schließlich finden wir den Start und mit Überfahren der Zeitnahme beginnt das Abenteuer. Was mich bei meiner allerersten 4-Tages-Tour erwarten sollte, konnte ich da noch nicht abschätzen. Sehr früh merke ich aber, dass diese Veranstaltung nichts mit einer RTF oder Marathon zu tun hat. Ein kleines Beispiel: Zwischen Kilometer 10 und 22 gab es schon drei Verpflegungsstellen. Eine solche Dichte ist bei einer RTF undenkbar. Dabei ist es einfach unglaublich, was die Leute in den einzelnen Orten auf die Beine stellen um nicht nur die Rennradfahrer, sondern auch sich selbst zu begeistern. Da steht nicht nur ein wackeliger Klapptisch mit Getränken und trockenen Waffeln, wie bei einer RTF üblich. Im Gegenteil, für die Leute steht Gastfreundschaft im Vordergrund. Da wird alles aufgefahren was die Region anzubieten hat. Von leckerem Baguette, über Wurst und Käse, allen Arten von Obst und selbstverständlich auch Wein. An den Verpflegungsstellen herrscht Volksfeststimmung. Die Orte sind geschmückt mit Luftballons, Wimpeln und Fahnen in den Farben der Ardechoise gelb und violett, teilweise verkleiden sich die Leute zu bestimmten Themen. In Sceautres zum Beispiel war die Geschichte von Schneewittchen und den sieben Zwergen zu bestaunen. Alle Leute an der Verpflegungsstelle waren mit Zipfelmützen verkleidet. In Chassiers wurde einfach ein „E“ vor den Ortsnamen geklebt, also „Echassiers“, was übersetzt Stelzvögel bedeutet. Das Thema in diesem Ort war Flamingos und Störche. Das kleine Bergdorf Saint Jean de Pourcharesse, welches auf etwa 800 m über Null liegt, wurde schlicht in Saint Jean sur Mer, also „Saint Jean am Meer“ umbenannt. Ein Auto im Dorf wurde mit Segelmast auf dem Dach zu einem Boot umfunktioniert. Die Bewohner trugen allesamt Matrosenuniformen und man fand am Straßenrand Klappstühle, Sonnenschirme, Luftmatratzen und Muscheln. Neben einem Kieshaufen stand ein Schild mit der Aufschrift Strand. Natürlich fehlten auch nicht Schippe und Eimer zum Sandburgenbau. In Saint Eulalie war eine wunderbare Märchenwelt aufgebaut worden. Eigens für die Ardechoise wurde ein riesiges Holztor aufgestellt. Überall war Musik zu hören, die Menschen sangen, waren fröhlich und bester Stimmung. Für Sie ist die Ardechoise der Höhepunkt des Jahres. Am letzten der vier Tage wurde es voller auf der Strecke. Nach dem Motto alle Straßen führen nach Saint Felicien wurden nun alle Teilstrecken der Ardechoise nach und nach zusammengeführt. Die Masse der über 12000 Rennradfahrer und die Geräusche der Räder ließen einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen. In Saint Agreve, etwa 50 Kilometer vor dem Ziel die letzte große Verpflegungsstelle. Außer Rennradfahrern war nicht mehr viel zu sehen. Auf einem Podest stand ein Blassorchester. Alles keine Profimusiker. Es hörte sich an als ob alle allein zu Hause geübt hätten, aber nie zusammen. Aber das ist hier nicht wichtig. Die Kappelle erhielt nach jedem Stück Applaus von den Anwesenden. Ab jetzt war die Strecke komplett für die Rennradfahrer gesperrt. Unaufhaltsam bewegte sich das große Feld weiter. Rochepaule wurde erreicht, dann der letzte Col hoch nach Lalouvesc. Der Hintern schmerzte schon ordentlich, aber die Masse riss einen unweigerlich mit in Richtung Ziel. Dann folgte die letzte 20 Kilometer lange Abfahrt nach Saint Felicien mit einer unglaublichen Panoramaaussicht. Auf den letzten Metern klatschten einem die Leute am Straßenrand noch einmal zu und feuerten uns an. Dann war das Ziel erreicht. Unfall- und pannenfrei waren wir glücklich den Brevet bestanden zu haben.
Allgegenwärtig bei der Ardechoise ist Robert Marchand. Dieser Mann ist eine lebende Legende und ein Volksheld in der Region. Für ihn wurde bei der UCI speziell die Altersklasse Ü100 eingeführt. Er hält den Stundenweltrekord für über 100-Jährige auf der Bahn mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,25 km/h und hält die Bestmarke für 100 km auf der Bahn mit 23.31 km/h. Im Vorjahr ist er den „Doux“ bei der Ardechoise gefahren. Es handelt sich dabei um eine 85 km Strecke mit knapp 1600 Höhenmetern! Inzwischen wurde zu seiner Ehre auch ein Col nach ihm benannt. Bemerkenswert ist noch, dass er erst im Alter von 78 Jahren mit dem Rennradfahren begonnen hat.

Ich tue mir schwer weiter über die Eindrücke von der Ardechoise zu schreiben, da es noch so viel mehr zu sehen gab, über das man berichten könnte. Die Ardechoise ist nichts für Schnellfahrer, die ihr Heil in einem guten Schnitt suchen, Sie lädt ein zum Genießen. Man soll genießen. Man lernt hier viel über die französische Art und Lebensweise. Hängen bleibt von der Ardechoise bei mir, neben einem perfekten Radfahrwetter, die gewaltige und unfassbar schöne Landschaft, die Herzlichkeit und Begeisterungsfähigkeit der Menschen und vor allem der Jugend in der ganzen Region und die Tatsache das Rennradfahren in Frankreich einen viel höheren Stellenwert genießt als in unserem Land. Auch die drei Unterkünfte während der Tour waren sehr speziell und werden Peter und mir in Erinnerung bleiben. Die Ardechoise war nicht nur für uns drei, sondern auch für die über 12000 Teilnehmer ein großes Erlebnis, bei der es auf die Aufzählung von nackten Zahlen nicht ankommt. Fortsetzung folgt?! (Peter, Maja, Andreas)

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19. 06. 13:
Beim 20-Stunden-Radmarathon zwischen Fell und Thomm in Rheinlad-Pfalz an der Mosel sicherten sich Henrik Albrecht und Martin Ritterbach den Sieg in der Zweierteamwertung. Nach einem sehr schnellen Rennbeginn konnten Martin und Henrik lange Zeit mit den führenden Viererteams mithalten. Aber 20h unter Hochleistung und gänzlich ohne Schlaf geht an die Ressourcen, so dass die konstante Leistung wichtiger und auch ausschlaggebend ist. Das Hauptaugenmerk der Beiden lag also nach dem ersten Renndrittel, sich Sieg bei den Zweierteams zu sichern. Die Fahrer des RSC Nievenheim gingen in Fell für das Team Radon an den Start und sammelten in den 20 Stunden gemeinsam 31 Runden mit insgesamt 520 km und 11000 hm. Dies bedeutete letztendlich neben dem ersten Platz der Teamwertung auch einen hervorragenden 4. Platz der Gesamtwertung.
Bei dem Kultrennen bewältigen die Berg- und Talstrecke, unterteilt in Einzelfahrer, Zweier- und Viererteams, insgesamt 130 Teams. Eine atemberaubende Atmosphäre und Unterstützung kam von den vielen Zuschauern am Streckenrand des 17km langen Rundkurses. Dies macht das Event zu einer besonderen Veranstaltung und die Titelverteidigung 2014 ist für die Beiden schon fest eingeplant! (Martin)

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25. 05. 13: Grenzlandfahrt RTF in Venrath
Die heutige Sternfahrt zur RTF der Sportfreunde aus Venrath begann eigentlich so wie immer. Die Route nach Venrath führte zunächst über Münchrath, Kapellen, Hemmerden und Gierath nach Jüchen. Weiter nach Hochneukirch, wo ich auf die RTF-Fahrer von Möve MG traf. Mit ihnen und einem Einzelfahrer aus Köln ging es dann gemeinsam über Wanlo nach Venrath. Nach kurzer Anmeldung fuhr ich dann mit dem Einzelfahrer das erste Stück der Strecke bis Neu Immerath zusammen. Er wollte auf die 111er, ich fuhr auf der 41er Strecke weiter. Die Tour führte mich zunächst Richtung Westen im Uhrzeigersinn um Erkelenz herum. Vorbei an der Schlossruine Tüschenbroich und weiter Richtung Norden nach Wegberg. Auf den Straßen und Feldwegen lagen sehr viele kleine Steine und so erwischt es mich nach 60 Kilometern. Von denn vielen Steinen auf der Strecke, hatte sich einer in mein Hinterrad gebohrt und ein Platten war die Folge. Die Reparatur erfolgte an einer historischen Stelle auf dem Grenzlandring. Hier ein kurzer Rückblick. Bei einem Formel-2 Rennen 1952 kam es auf dem Grenzlandring, damals die schnellste Rennstrecke der Welt, zu einem der schwersten Motorsportunfälle, mit 13 Toten und zahlreiche Verletzten im Innenbereich der Roermonder Kurve. Der Unfall wurde nie vollständig aufgeklärt, bedeutete aber nach vier Jahren Nutzung das Ende des Grenzlandrings für den Motorsport. Der Zufall wollte es, dass ich genau am Gedenkstein meinen Reifen reparieren musste. Nachdem ich den Schlauch gewechselt und die Luftpumpe ansetzen wollte, kam ein Ehepaar, gerade vom Spaziergang zurückkehrend, vorbei und bot mir an den Reifen bei einem Radladen aufpumpen zu lassen. Ich nahm die Hilfe gerne an, vielen Dank nochmals an dieser Stelle für die netten Leute. Ich konnte die RTF somit mit „Maximaldruck“ fortsetzen. Kurz darauf dann die einzige Kontrolle in Busch. Weiter ging es vorbei an der Holtmühle und durch den Gatzweiler Bruch, bevor es dann über Rath-Anhoven zurück nach Venrath ging. Das Zielbereich ließ ich links liegen und fuhr dank guten Rückenwind mit flottem Tempo zurück Richtung Jüchen und Heimat. Nach 111 Kilometer und etwas mehr als vier Stunden Fahrzeit war ich wieder daheim. Bei der RTF in Venrath handelt es sich um eine typische Niederrhein-RTF, flach und mit vielen Feldern. (Andreas)

19. 05. 13: 33. Lövenicher RTF als Tempotour
Nachdem alle (Maya, Götz, Jörg, Peter, Andreas und ich) am Start in Nievenheim eingetroffen waren, ging es um 7:47 Uhr über Straberg (Thomas), Hackenbroich (Dietmar, Andrea) und Sinnersdorf (vergeblicher Versuch der Beseitigung der Geräuschbelästigung von Götz´s Rad ) zum Start nach Lövenich. Nach dem Start um 9:10 Uhr kamen uns noch Maya, Andreas und Peter entgegen, die ab Hackenbroich vorgefahren waren. Unter dem "Tempodiktat" vom Thomas erreichten wir nach 35 min schon die erste Kontrolle. Andrea begrüßte noch einige Bekannte, bevor es nun zügig (35-36 km/h) über Gymnich und Blatzheim weiterging, Andrea, die keine Lust mehr hatte dem hohen Tempo zu folgen, fuhr Ihre Runde "allein" weiter, da sie beabsichtigte die 168 km-Runde zu fahren. In Golzheim dann die Streckenteilung und Dietmar fuhr links (75 km), der Rest (Thomas, Jörg, Götz und ich) rechts und weiter über Arnoldsweiler um Düren herum. Zwischenzeitlich konnte sich auch Thomas im Windschatten eines Triathleten erholen, der das Tempo auf über 40 km/h erhöhte. Dank einer Ampel entkam er uns. In Derichsweiler war die zweite Kontrolle, bevor es in Gürzenich den Anstieg zum Rennweg Richtung Grosshau hinauf ging. Dem "Tempodiktat" Tribut zollend, ließ ich abreißen und überlegte schon in Ruhe doch noch die 168er zu fahren, als die Gruppe am Ende des Rennweges auf mich warteten und wir gemeinsam auf die 118er Rund abbogen. Da es nun "tendeziell" nur bergab ging und wir uns in der Führungsarbeit ablösten, blieb das Tempo trotz Ostwind hoch. Zum Ende hin wurde die Strecke etwas unübersichtlich und lief auch nicht mehr so rund, trotzdem war es führ mich bei dem Wetter und einem fast 30er Schnitt eine anstrengende, aber schöne Runde gewesen. Im Ziel trafen wir noch Helmut, der zwar zeitig am Start war, aber weil wir weit vor unserer Marschtabelle lagen, uns verpasste und dann die Runde mit Maya, Peter und Andreas gefahren ist (Bernd)

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19. 05. 13: 33. Lövenicher RTF als Sonnentour
Endlich hatten wir mal Glück mit dem Wetter und die Sonne schien mal den ganzen Tag. Zur RTF nach Weiden waren in Sternfahrt frühmorgens 11 PSC Fahrerinnen und Fahrer aufgebrochen. Ich bin etwas später mit Bernd, Thomas, Götz, Dietmar und einem neuen Mitglied des RSC Nievenheim nach Weiden gefahren. Am Sinnersdorfer Dom hat Götz seine Schaltung geprüft, da diese geklappert hat. Nach dem Startfoto kamen noch Andreas, Peter B., seine Frau Maja vom RSC, und Andreas J. von den Radsport Aliens Düsseldorf an. So bin ich mit Bernd und seiner Gruppe losgefahren. An der ersten Kontrolle habe ich Uli und Jörg-Thomas getroffen. Ich habe das Tempo der RSC-Gruppe bis ein paar km nach der ersten Kontrolle halten können. Anschließend bin ich für mich gefahren und habe mich mehrmals nach Rückfrage an andere Gruppen gehängt. Besonders nett waren die drei Jungs von RV Komet Delia Köln, die mich bis zur zweiten Kontrolle und vor dem Anstieg von Schevenhütte mitgenommen haben. Vorher habe ich noch Peter von der RSG Ford und Matthias von RTC Köln getroffen. Heute hatten mir einige Tiere "Modell" gestanden. Die Gänse saßen auf dem Wirtschaftsweg; die Kühe befanden sich auf Augenhöhe und anschließend noch bei Bergheim ein hübsches geflecktes Pferd.
Von Schevenhütte ging es nach links den Waldweg hoch. Danach hatte ich die ersten schönen Aussichten. Oben angekommen ging es noch durch ein paar hübsche Dörfer bis zu einer Abfahrt Richtung Düren.
Anschließend ging es nicht an der Straße weiter entlang, sondern über einsame Feldwege durch die Dörfer. Den Rest bis Weiden sind wir zusammengeblieben. An der letzten Kontrolle haben wir noch etwas getrunken.Bis zum Ziel hatten wir noch heftigen Gegenwind. Frank hatte schon 160 km mit Sternfahrt in den Beinen und mir hat es langsam auch gereicht. Nach weiteren Getränken am ZIel haben wir uns vor Brauweiler getrennt . Frank ist auf 190 km und ich bin am Pulheimer Randkanal entlanggefahren. Die Tour von 160 km hat mir richtig gut getan und ich konnte meine Gedanken bei der Fahrt durch die Landschaft freifahren. (Andrea)

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11. 05. 13: 27. RTF Rund um Hattingen
Heute früh gegen Viertel vor Neun machte ich mich auf zur Sternfahrt nach Hattingen. Zunächst ging es darum Düsseldorf zu durchqueren. Schon in Düsseldorf merkte ich aber, dass ich einen gebrauchten Tag erwischt hatte. Alles lief irgendwie zäh und träge. Ich fuhr weiter Erkrath entgegen und dann anschließend über den schönen Radweg durch das Neandertal. Schnell durch Mettmann durch, wo schon recht viel Verkehr herrschte und hoch nach Wülfrath. Hinter Wülfrath nahm ich die L74 Richtung Neviges. In Neviges dann die Bogenstraße mit einer schönen 8-prozentigen Abfahrt. Hinter dem Industriegebiet Neviges nach 42 Kilometern Fahrt kam ich dann auf die 41er-Strecke des RSV Hattingen und traf auch prompt auf die ersten RTF-Fahrer. Nach weiteren fünf Kilometern in Dönberg dann die erste und für mich einzige Kontrolle an diesem Tag. Dort gab es frisch gebackene Waffeln. Lecker! Weiter ging’s über Gennebreck und Sprockhövel und Punkt 12 Uhr hatte ich dann Hattingen erreicht. Schnell den Papierkram erledigen und „Back to Home“ hoffentlich trocken. Die Fahrt durch Hattingen erwies sich als nervenaufreibend. Viele Ampeln, viele Autos, viele Leute waren da unterwegs. Erst Richtung Langenberg wurde es besser. In Langenberg, wollte ich eigentlich die RTF-Strecke verlassen und mich auf den Heimweg machen. Leider stand mir da ein Tunnel im Weg, den ich nicht befahren durfte und so setzte ich die RTF-Strecke durch die wunderschöne Bergische Schweiz bei Windrath fort, wo auch die Bilder bei Kilometer 85 entstanden. Dort warf ich einen prüfenden Blick in den Himmel und er verriet mir: „Junge, du brauchst gleich ein Regenjacke.“ Bis Neviges kam ich noch mit ein paar Tropfen durch. Dann kam es aber richtig dicke. Für die nächsten 10 Kilometer brauchte ich etwa eine Stunde. In Wülfrath hörte der Regen dann plötzlich auf und ich konnte die Tour fortsetzen. Der Regen und die Standzeiten hatten aber zur Folge, dass ich komplett ausgekühlt bin und der Rest der Tour nun endgültig zum Krampf wurde. Mit mäßigem Regen durchs Neandertal hörte dieser dann in Düsseldorf wieder auf, allerdings knurrte mein Magen bereits seit Erkrath. Meine beiden Reserve-Riegel hatte ich schon aufgebraucht.
Kurz vor 16 Uhr nach ungefähr 126 Kilometer, ungefähr deshalb, weil der Tacho zwischenzeitlich witterungsbedingt seine Arbeit eingestellt hatte, kam ich dann nach etwa 1100 Hm ein wenig durchgeweicht zu Hause an. Landschaftlich, war die Strecke durchaus ansprechend. (Andreas)

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05. 05.13: Radmarathon "Rund um das Gladbacher Münster"
Am Sonntag hab ich an dem "Klassiker " Rund um das Gladbach Münster teilgenommen. Das Wetter hätte fast nicht besser sein können. Nur in den frühen Morgen Stunden war es noch frisch. Am Start traf ich dann auch noch Bernd , Stefan und Thomas. Bernd hatte ich schon vorher gesagt, dass ich mein Tempo fahren werde weil ich am Nachmittag noch Eingeladen war.
Los gings wie immer um Punkt 6:30 Uhr mit dem Führungsfahrzeug aus Mönchengladbach heraus. Anders als im Vorjahr war das Tempo für mein Empfinden die ersten ca.70km zu langsam. Es wude selten mehr als 30km/h gefahren. Erst kurz vor Langerwehe wurde es etwas flotter und als das Führungsfahrzeug nach Schevenhütte rausfuhr, bildeten sich einzelne Gruppen,
wobei das Tempo noch einmal deutlich erhöht wurde. Ich schloss mich einer Gruppe an und es ging gemeinsam über die Eifelhöhen nach Nideggen, Kermeter, am Rursee vorbei, hinauf nach Schmidt und weiter nach Vossenack wieder zurück nach Mönchengladbach.
Ich habe für die Strecke (nach meinem Tacho 235km) 7h22min. gebraucht und war um 14:15 Uhr wieder in M-Gladbach. (Jürgen)

07. 04.13: RTF „Sülztalrundfahrt“ ab Köln Holweide
Bereits um 7:30 Uhr und Temperaturen knapp über Null trafen sich Bernd, Stefan, Dietmar und ich an der B9 /Rheindeich in Worringen zur gemeinsamen Anfahrt zur Sülztalrundfahrt. Am Rhein entlang und über die Mülheimer Brücke ging es zum Start bei der AXA-Versicherung in Holweide. Dort warteten bereits Helmut, der ebenfalls mit dem Rad gekommen war, und Andreas. Andrea, die mit dem Pulheimern unterwegs war, machte noch schnell das RSC-Startfoto und los gings am Köln-Bonner Flughafen vorbei über Troisdorf und dann in schöner Talfahrt in einer gut laufenden Gruppe immer an der Sülz lang. An der Streckenteilung 75/111 km bogen Dietmar und Helmut ab und für die anderen 4 gings weiter Richtung Frielingsdorf, wo an der Kontrolle noch Marlies und Wolfgang aus Zons angetroffen wurden. Bei Dohrgaul auf fast 400 m waren dann trotz des sonnigen Wetters im Schatten noch Schneereste zu finden. Dann die immer wieder schöne Abfahrt durch das Flosbachtal Richtung Kürten, bei der sich schnell eine Gruppe bildete. Hinter Biesfeld noch eine kurze Begegnung mit Norbert und Martin B. die mal wieder eine Runde durchs Bergische fuhren. Sicher auch mit Kaffepause bei Bauer oder an einer der bliebten Tankstellen.
Die letzten Kilometer der RTF nach einer Bergwertung bei Spitze, dann leider mit einigen Ampeln und nicht so flüssiger Streckenführung zum Ziel. Dort gab es dann noch Kaffes und Kuchen in der Sonne bevor es für Bernd, Stefan und mich wieder mit dem Rennrad zurück ging. Um 14:50 Uhr zu Hause zeigte das Navi dann 165 km und 750 Hm.
Thomas ist ebenfalls die 111 km Runde als Sternfahrt gefahren, aber erst um 8 Uhr gestartet und konnte die übrigen RSC´ler nicht mehr einholen. (Johannes)

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Bilder aus Mallorca von Andrea verbunden mit einem Bericht auf der Seite des Pulheimer SC:

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23.03.13: RTF „Zwischen Rhein und Ruhr“ in Ratingen
Heute bin ich um 9:45 Uhr zur ersten Sternfahrt der Saison nach Ratingen gestartet. Nach gemütlicher Fahrt durch Düsseldorf erreichte ich den Start in Ratingen. Dort entschied ich mich, aufgrund des kalten Ostwinds und nach 150 Kilometer aus den beiden Vortagen, nur die 41er Runde zu fahren, eigentlich. Bei der Anmeldung dann die Diskussion bezüglich der „weißen“ Winter-Wertungskarte und dem Eintrag der RTF in dieselbige. Während ich noch damit beschäftigt war die Sache zu erklären, war die RTF bereits in der Karte eingetragen worden. Allerdings wurden mir die 111 Kilometer eingetragen, womit ich in den Genuss der 71er Runde kommen sollte. Ich nahm es sportlich, versuchte in der Folge den Rückenwind zu nutzen wo es ging und ansonsten kraftsparend zu fahren. Die Tour führte zunächst Richtung Kaiserswerth, anschließend Richtung Angermund und Lintorf. Ab Lintorf wurde ein etwa 5 Kilometer langes Waldstück im Duisburger Süden befahren, bevor es um Breitscheid herum ging. Weiter Richtung Mintard und ein etwa 25 Kilometer langer Abschnitt entlang der Ruhr. Zunächst Richtung Norden bis zur Mendener Brücke, dann Richtung Süden und Osten entlang der Ruhr bis Essen-Kettwig. Auf Höhe der Ruhrtalbrücke wurde ich dann nach 62 Kilometern Alleinfahrt von einer kleinen Gruppe überholt und konnte den fünf Fahrern etwa 10 Kilometer bis zur zweiten Kontrolle kurz hinter der Werdener Brücke folgen. Dann trennten sich unsere Wege wieder. Anschließend ging es über den Esel und den Ratinger Forst zurück zu Start-Ziel. Etwa 10 Kilometer vor Ratingen wurde ich dann von einem Trimmfahrer aus Gerresheim eingeholt. Wir unterhielten uns kurz und er berichtete, dass er morgigen Sonntag einen Halbmarathon laufen wollte. Trotz Tempoverschärfung seinerseits konnte ich bis Ratingen dranbleiben. In Ratingen angekommen war es dann doch Zeit hineinzugehen und sich aufzuwärmen, auch wenn der Blick in den Himmel nichts Gutes verhieß. Aber meine Füße wiesen nach knapp 90 Kilometern ein wenig Gefrierbrand auf. Auf der Rückfahrt kam es dann wie es kommen musste, in Düsseldorf-Rath setzte schlagartig der Schneefall ein. Durchgefroren und müde kam ich dann kurz nach 15 Uhr zu Hause an. Trotz der äußeren Umstände hat sich die Tour gelohnt, denn sie war relativ verkehrsarm und gerade der lange Abschnitt entlang der Ruhr hat mir gut gefallen. (Andreas)

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18.03.13: RTF-Permanente der RSG Ford „Der Rhing eraf, der Rhing erop“
Eine schöne Strecke die zunächst den Rhein herab und anschließend wieder hinaufführt. Die Stationen in Kürze. Der Einstieg in die Strecke erfolgte bei mir in Grimmlinghausen. Weiter bis zur Josef-Kardinal-Frings-Brücke, wo der Rhein überquert wurde. Anschließend Kontrollstempel in Flehe geholt, vorbei an der Uni Düsseldorf und weiter nach Himmelgeist und Itter. Dann am Schlosspark Benrath vorbei und weiter nach Urdenbach. Die nächsten Stationen waren Baumberg, Monheim und Hitdorf. In Rheindorf wurde die Leverkusener Brücke genutzt um den Rhein das zweite Mal zu überqueren. Den Stempel in die Wertungskarte holt man sich dann am eigentlichen Start der Permanenten am Fühlinger See. Den Rückweg trat ich dann über die alte Römerstraße Richtung Worringen an. Weiter ging’s über die B9 bis nach Rheinfeld. Von dort nutzte ich die Fahrradstraße bis Zons und weiter über die Deichstraße bis Stürzelberg. Bei Erreichen von St. Peter fährt man noch ein kurzes Stück die B9 hoch bis Uedesheim und von da aus am Reckberg vorbei wieder nach Grimmlinghausen, wo ich wieder aus der Strecke ausgestiegen bin.
Die Permanente ist insgesamt 73 Kilometer lang und auch an einem Werktag relativ verkehrsarm und gut zu fahren. (Andreas)

15.03.13: CTF-Permanente der RSG Ford in Brauweiler
Zum Abschluss der MTB-Saison und aufgrund der dürftigen Wettervorhersage für das Wochenende habe ich mich am Freitag kurzerhand entschlossen die CTF-Permanente der RSG Ford zu fahren. Also ab nach Brauweiler, Startunterlagen abgeholt und los ging’s ins Ungewisse. Mit Null Erfahrung was mich denn bei einer CTF erwarten würde, dachte ich mir so schlimm kann es ja nicht werden. Nach etwa eineinhalb Kilometer dann der erste Vorgeschmack auf das was noch kommen sollte. Der abgetaute Schnee hatte den ersten Feldweg in eine tiefe und matschige Piste verwandelt. Es kamen mir erste Zweifel an der Tauglichkeit meines Materials, vor allem meiner Reifen, die aufgrund des langen Winters doch schon stark ab waren. Weiter ging’s im leichten Anstieg hoch zum Staatsforst Ville. Dieser Anstieg war ein enger ausgewaschener Graben, mit jeder Menge Wurzelwerk und großen Steinen an den Seiten. Die Zweifel am Material wuchsen, nicht ohne Grund wie sich später noch zeigen sollte. Dann war der Staatsforst Ville erreicht und in meinem Kopf begann ich mich mit dem Anstieg zu Glessener Höhe zu beschäftigen, als meine Fahrt bei Kilometer 3 abrupt endete. Quer über den Waldweg war ein Seil gespannt. Holzfällarbeiten stand auf einem Schild. Na prima, das hatte mir gerade noch gefehlt, in einem mir unbekannten Wald nach dem richtigen Weg suchen zu müssen. Ich entschied mich mal rechts abzubiegen, die Holzfällarbeiten irgendwie zu umfahren und einen Weg hoch zur Glessener Höhe zu suchen. Leider erfolglos. Für die nächsten fünf Kilometer fuhr ich relativ planlos außen auf einem total vereisten Feldweg um die Glessener Höhe herum. Bei Kilometer 8 traf ich beim Hallerhof, östlich des Abtsbusch, wieder auf die ursprüngliche Route. Über die total, vereiste Holzbrücke der Nord-Süd-Kohlebahn und den folgenden Waldweg wurde nun der Abtsbusch Richtung Norden umrundet. Bei Kilometer 10 traf ich wieder auf die Zivilisation, ich war in Oberaußem angekommen und nutze diese Gelegenheit um eine Kleinigkeit zu trinken und meinen Sattel zu richten, den ich beim Zusammenbau nicht fest genug montiert hatte. Es folgten nun etwa drei Kilometer Asphalt. Nach Unterquerung der B477 begann die Umrundung der Wiedenfelder Höhe. Zu Beginn der Umrundung hatte man einen schönen Blick auf die tief gelegene Ostrandbahn mit der Brikettfabrik Fortuna-Nord. Die Umrundung an sich war dann der langsame Tod meiner Kette. Zwar war der Schnee im Wesentlichen abgeschmolzen, aber dafür war der Boden extrem tief und feucht. Um voranzukommen gab ich nun ein wenig Gas. Bei Kilometer 18 hörte ich dann lautes Knirschen aus dem Antriebsbereich und hielt an. Nun war Schluss mit lustig. Ein Blick auf den Antrieb verhieß nichts Gutes, denn Nässe und der aggressive Schneematsch hatten der Kette jegliche Schmierung entzogen. Das Ritzelpaket war gefüllt mit einer Mischung aus Kettenfett, Wasser und Tannennadeln, die ich unterwegs irgendwo aufgesammelt hatte. Leider litt in diesem Moment für eine kurze Zeit meine Konzentration und ich verfuhr mich ein zweites Mal. Plötzlich fand ich mich in Bergheim wieder, doch durch Zufall und mein Roadbook konnte ich nach drei Kilometern wieder auf die Strecke zurückfinden. Bei Kilometer 24 nahm ich dann an der nordwestlichsten Spitze des ehemaligen Tagebaus Bergheim meine Verpflegung ein. Weiter ging’s auf einem schönen Schotterweg am Rand des Tagebaus Bergheim parallel zur L361 Richtung Quadrath. Dem Schotterweg sollte aber kurz darauf ein Sandweg folgen. Sand und Schneematsch machten nun ein Vorankommen schwerer, da es nun auch in den Tagebau Bergheim hineinging. Da einzige mal wo ich Schieben musste, da ich mit meinen Reifen den vereisten Anstieg über den Grubenrand nicht überwinden konnte. Im Tagebau kam ich kaum noch Fleck. Man hatte die Wahl: entweder man fuhr in tiefem Sand oder Schneematsch. Über einen kleinen Anstieg hoch zur L93, verließ ich dann den Tagebau wieder. Weiter ging’s am Ermlandhof vorbei, quer durch die Fischbachhöhe und an deren Rand in rasanter Abfahrt runter zur Nord-Süd-Kohlebahn, die gekreuzt wurde. Nun ging’s noch einmal kurz rauf am Rand der Glessener Höhe in Richtung Staatsforst Ville. Nachdem ich diesen durchquert hatte, war Brauweiler bereits in Sichtweite und nach 39 Kilometern hatte ich das Ziel erreicht.
Mein Fazit: Trotz der widrigen Verhältnisse hat es richtig Spaß gemacht. Eine CTF ist halt etwas anderes als eine durchorganisierte und beschilderte RTF. Eine leichte Orientierungslosigkeit muss man einfach in Kauf nehmen. Diese Permanente gehört für mich ab sofort zum festen Programm. Beim nächsten Mal aber an einem anderen Tag. (Andreas)

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03. 03. 13: Frühjahrstour ins Bergische:
Unter der Führung von Heiner fuhr eine leistungsstarke, lustige 6-Mann Truppe (Heiner, Martin, Norbert, Guido, Frank und Rolf ) am Sonntag ins Bergische. Unterwegs mit einem 25 er Schnitt kamen wir auf neuen Wegen in Delling an und genossen ein gemütliches, kurzweiliges Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
Da keiner das “Aufbrechen” forcierte gab ich schließlich doch das Kommando “Fahren” und so ging es in rasantem Tempo durch das Scherfbachtal in Richtung Odenthal. Die Rekordzeit vom Martin wurde allerdings trotz “Vollgas” um 1 Minute verfehlt. Trotzdem eine Superleistung in der kalten Jahreszeit. Gemeinsam stellten wir am Treffpunkt fest: Wiederum ein gelungener Tag im Bergischen mit tollen Landschaftsbildern und einem sehr guten Wintertraining. Die Truppe hat sich dieses Jahr einiges vorgenommen. (Norbert)

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26. 01. 13: Wintertour ins Bergische:
Unsere Radsportkollegen Martin und Norbert hatten wieder einen gelungenen, traumhaften Wintertag im Bergischen. Selbst unter extremsten Verhältnissen (einschließlich schieben) ließen sie sich nicht davon abbringen nach Bechen aufzubrechen. Im Cafe Bauer ging es wieder hoch her. Die beiden unterhielten mit ihrer guten Laune und herzhaftem Lachen sogar die Cafe-Besucher. Diesmal ging es nicht um den wöchentlichen Alltags-Wahnsinn, sondern um unsere Polit-Koriphäen Westerwelle, Stoiber, Öttinger und Co., deren Unsinnsgestammele es in diversen You-Tube Videos zu bestaunen gibt. Also Komik für Jedermann!
Frisch vergnügt, bei gefühlten –8 Grad kehrten die beiden noch in eine BFT-Tankstelle.... nein in einen Netto-Markt ein (man konnte sich da setzen!), wobei Martin direkt an der Kasse saß und die vorbeifahrenden, mehr oder weniger gut gelaunten Samstags-Einkäufer fast schon am vorbeifahren mit deren schwer bepackten Einkaufswagen hinderte. Dann mussten wir los, denn es war Schnee angesagt...und der kam dann auch pünktlich bei unserer Ankunft am Parkplatz in Merkenich. Es war wieder ein gelungener Nachmittag im Bergischen mit tollen Winterlandschaften,viieeeeel Spaß, fünf über einen Waldhang hüpfenden Rehen und diesmal kein Glühwein...wir sind ja schließlich vorbildliche Radsportler. (Norbert)

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