RTF 2010 und sonstige Berichte:

zurück zu den News:

17. 10. 2010: RTF Kölner Saisonabschlussfahrt der BSG Stadt Köln
Wolfgang und ich sind um 8:30 Uhr in Köln-Holweide beim Axa-Gelände bei frischen 7 Grad gestartet. Wir sind durch Dünnwald Richtung Odenwald, Bechen und Lamsfuß gefahren. Dort haben wir uns an der Streckenteilung entschieden, die 75-er-Runde zu fahren, da die gefühlten Temperaturen im Bergischen Land noch kühler als die tatsächlichen waren. Die Strecke ging weiter über Wipperfeld, Kürten, Hommerich, Dürscheid, Spitze, Eikamp, Romeney, Hebborn und K-Dellbrück zurück. Die Verpflegung bestand an der zweiten Kontrollstelle aus sehr leckerem Nuss-Schoko-Kuchen, den alle die üblichen Waffeln vorgezogen haben.
Die Abfahrten von 40 bis über 56 km/h waren recht kühl und die 3 Stunden Fahrtzeit haben bei den Temperaturen ausgereicht. Bernd und Helmut sind Sternfahrt und Bernd ist noch mit zu Helmut nach Hause gefahren. Dies war die letzte RTF in diesem Jahr und ich konnte nochmals die wunderschöne Gegend im Bergischen Land mit den geschwungenen Hügeln, kleinen Dörfern, vielen Wäldern und schönen Schaf-, Pferde- und Kuhweiden bewundern. Es ist ein komisches Gefühl, wenn die RTF-Saison zu Ende geht und der Winter vor der Tür steht. Bei schlechtem Wetter werde ich mir die alten Berichte von den schönen Touren durchlesen. Wolfgang und ich haben jeweils über 60 Punkte auf der Wertungskarte mit jeweils über 2.300 RTF-km. Insgesamt bin ich mit dem Rennrad in diesem Jahr 4.380 km und mit meinem Koga 6.652 km gefahren - also schon über 11.000 km. Mal sehen wieviel km bis zum Jahresende auf den Trainingsrunden und Fahrten des Arbeitsweges noch zusammenkommen. Jetzt wird alles ruhiger angegangen bis im nächsten Frühjahr wieder die neue Saison beginnt. (Andrea)

10. 10. 2010: Europa RTF des Bezirks Westfalen-Mitte in Dortmund
Habe heute bei strahlendem Sonnenschein an der Europa RTF des Bezirks Westfalen-Mitte in Dortmund teilgenommen, und die Farben unseres Vereins hoch gehalten.
Um 8.30 Uhr ging es los. Die111er Strecke führte die ersten ca.15 km hinaus aus der Stadt und ging über Lünen und Selm nach Lüdinghausen. Dann wieder Richtung Ascheberg, Werne, Bergkamen nach Do-Asseln und zum Ziel in Do-Wamel. An den Kontrollstellen gab es Waffeln mit Kirschen (großartig) und die üblichen Bananen und Riegel.. Um 13.45 Uhr konnte ich mich schon wieder zu Hause auf die Terasse setzen und die Sonne geniessen.
Alles in allem ein gelungener Radsport Sonntag der gut organisiert war. (Helmut)

zurück zu den News:

03. 10. 2010: RTF Bezirksabschlussfahrt Aachen veranstaltet vom RTC Jülich
Nach zwei Wochen Pause endlich wieder mal auf dem Rennrad. Wir sind erst um 08:45 Uhr in Jülich gestartet und haben noch Helmut losfahren sehen, der 15 Minuten auf uns gewartet hat. Die 115er-Runde ging nicht wie erwartet über Schevenhütte, Belgien, Rursee, Eifel (das ist die vom Frühjahr), sondern sie führte uns rund um die Braunkohle. Wir sind von Jülich über Lamersdorf, Merken, Manheim, Elsdorf (Rhein-Erft-Kreis) und dann teilweise entlang unserer Trainingsrunde gefahren. Am Kalliberg haben wir Wolfgang R. getroffen, der schon 80 km gefahren ist und uns noch zurück nach Jülich begleitet hat. Wir haben ihn im Auto wieder mit zurückgenommen. In Gustorf haben wir wieder Dieter vom Blitz 02 Viersen getroffen, dem wir schon auf der diesjährigen RTF in Welldorf begegnet sind. Wir sind schon 2006 eine RTF zusammen gefahren und heute ist er auch wieder ein Stück mit uns mitgefahren. Wir haben uns seit zwei Jahren nicht gesehen und es war nett, sich mit ihm zu unterhalten. Die Route verlief teilweise auf uns unbekannten Wirtschaftswegen, die durch den Regen der vergangenen Nacht recht matschig waren. Um so verdreckter sind wir und unsere Räder am Ziel angekommen - Fahrradputzen ist angesagt. Wir hatten die letzten 40 km heftigsten Gegenwind, mit dem auch andere RennradfahrerInnen zu kämpfen hatten. Die RTF war landschaftlich flach und die Sonne und Wolkenspiele am Himmel waren schön anzusehen. Die flache RTF hat mir bestätigt, dass ich lieber die RTF's mit einigen Höhenmetern, Anstiegen und Abfahrten sowie schönen Ausblicken vorziehe. Die machen mir mehr Spass und übernächste Woche komme ich bei der Saisonabschlussfahrt Köln in den Genuss, wieder ins Bergische Land zu fahren. Das liegt mir mehr. (Andrea)

19. 09. 2010: RTF "Welldorfer Spätsommertour" des RSC Welldorf:
Bernd, Helmut, beide Wolfgang's und ich sind heute um 08:00 Uhr bei frischen 8 Grad und Sonnenschein die Sternfahrt über Jülich nach Welldorf gefahren. Wir hatten ziemlich frischen Wind und haben uns in Welldorf erstmal mit einem Stück Kuchen gestärkt. Wir sind dann noch die 45er-Runde gefahren und haben am Ziel wieder Kuchen für die Heimfahrt verspeist. Wir sind dann über die Trainingsrunde Spiel, Bedburg, Grevenbroich zurückgefahren. Es war schön, sich den kalten Wind um die Nase wehen zu lassen und wieder eine Runde zu fahren. (Andrea)

zurück zu den News:

05. 09. 2010: Westerwald-Siegtal RTF des Radclubs Cito in Hennef:
Wolfgang und ich haben das schöne Wetter genutzt und sind zur Westerwald-Siegtal-RTF des Radclub Cito Hennef in Hennef Sieg gestartet. Peter haben wir auch dort getroffen. Wir sind morgens bei frischen 10 Grad gestartet, aber die Sonne schien schon so hoch, dass sie sogar teilweise geblendet hat. Das Gras glitzterte weiß und nass vom Morgentau in der Sonne und der Nebel hing noch weiß über den Gebirgen. Wir sind die 150er- Runde mit 1.450 Hm in 6,5 Stunden reiner Fahrtzeit gefahren. Die erste Kontrolle über Eitorf war nach dem langen Anstieg nach Leuscheid und dort hatten wir 330 Hm erreicht. Dadurch waren wir direkt in einer wunderbaren Landschaft mit einer tollen Aussicht und über uns kreisten zwei Raubvögel. Als wir uns an der Streckenteilung für die 150er-Runde entschieden haben, hatten wir direkt einen Anstieg von 8 % Steigung zu bewältigen und waren von dort an fast nur noch allein unterwegs. Die Tour ging dann weiter in den Kreis Altenkirchen und von dort zum Westerwald. In Rohrbach konnten wir zwei Motorsportflugzeuge im blauen Himmel beobachten, die synchron ihre Kurven gedreht haben. Von dort aus ging es weiter zum Kreis Neuwied. Wir sind unter der Wiedbachtal-Brücke durchgefahren auf der die A3 und die ICE-Strecke lang gehen. Die Brücke ist mit seinen hohen gebogenen Pfeilern sehr imposant. Wir sind weiter von Oberlahr nach Windhagen gefahren. Auf dieser Strecke hatten wir 4 % Steigung im Durchschnitt mit maximal 10 % Steigung. Dort konnten wir wunderbar die Streckenführung der Autobahn und der ICE-Gleise sehen, die steil von einer Steigung herunterführte. Dabei hatten wir weite Panoramablicke um uns herum. Von Windhagen sind wir im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen angekommen und dort die letzten 25 km über Dahlhausen fast nur noch bergab gefahren. Die Verpflegung war super an fünf Kontrollstellen mit Keksen, Honigkuchen, Schmalzbroten, Bananen, Äpfeln, Wassermelonen, Waffeln und Riegeln.
Die 150 km waren landschaftlich wunderschöne einsame Strecken mit einem tollen Weitblick, großen weißen Wolken in stahlblauem Himmel und einem endlosen Horizont. Ich bin die ganze Zeit meinen Rhythmus gefahren und hatte das gute Gefühl eins mit meinem Rennrad und mit ihm verwachsen zu sein. Die geraden Strecken bin ich locker auf dem großen Blatt gefahren und spürte, das Rennrad fährt fast von allein. Die Radtour war ein tolles Erlebnis und es lohnt sich für mich immer, bei so einem schönen Wetter für eine RTF sonntags morgens um 06:00 Uhr aufzustehen. (Andrea)

14. 08. 2010: RTF "Täler und Höhen" in Lohmar:
Da für Sonntag "Mistwetter" angesagt ist, haben Wolfgang und ich umdisponiert und sind heute die RTF in Lohmar "Täler und Höhen" gefahren. Wir sind die 111er-Route mit 1.230 hm gefahren und von den wunderschönen Aussichten des RTF-Titels nicht enttäuscht worden. Wir sind um 09:00 Uhr bei schönstem Sonnenschein und klarem hellblauem Himmel mit 14 Grad gestartet. Die Wiesen und Felder waren noch feucht von der Nacht und glänzten in der Sonne. In einer Waldstraße schwebte der Nebel zwischen Wiesen und Bäumen und die Sonnenstrahlen leuchteten mittendurch. Die roten Dächer der entfernten Dörfer reflektierten durch die auf sie scheinende Sonne in hellstem Licht. Die Wiesen haben sich von dem trockenen Sommer durch den Regen zwischendurch erholt und waren saftig grün. Es war wieder eine Wohltat für die Augen. Wir sind am Anfang wie bei der Siegburger RTF von Lohmar über Söntgerath , Ruppichteroth, Erlinghausen, Drabenderhöhe und über Esinghausen sowie Marialinden zurückgefahren. Wir hatten eine Steigung von 14 % dabei und eine wunderbare gerade und gut asphaltierte Abfahrt, die ich erstmalig auf einer RTF ohne abzubremsen gefahren bin. Somit bin ich auf eine Spitzengeschwindigkeit von 67, 8 km/h gekommen und Wolfgang hatte sogar 76 km/h in der Spitze auf dem Tacho. Wir hatten wieder durch das klare Wetter eine wunderbare Weitsicht. Mir gefallen immer wieder die geschwungenen Wiesen und die Sicht auf die entfernten Berge und Wälder. Wir haben Heiner mit seiner Gruppe getroffen. Heiner ist mir auch schon öfter mal am Rhein entgegegen gekommen, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre. Wolfgang und ich haben uns zwischendurch anderen Radgruppen angeschlossen; hier ist die Gruppe von Siegburg zu erwähnen, die richtig nett war. Wir hatten fast nur Rückenwind und die RTF war wirklich schön zu fahren. Wir sind die letzten zwei Wochen keine RTF gefahren und es hat wieder richtig Spass gemacht. Wir haben für die RTF 4 Stunden und 16 Minuten reine Fahrtzeit gebraucht und ich freue mich immer wieder auf die nächste, diesmal in Wuppertal (bei gutem Wetter) (Andrea)

zurück zu den News:

25. 07. 2010: RTF Rund um die Siegburger Abtei des RV 1894 Siegburg:
Wolfgang und ich sind heute morgen die 118er-Strecke (waren allerdings 124 km) mit 1.432 Höhenmeter in 5,05 Stunden gefahren. Wir sind bei kühlen 12 Grad gestartet. Der Himmel war morgens noch durchweg dunkelblau und darunter bildete die aufgehende Sonne einen waagerechten hellgoldenen Streifen, der sich über die Wälder und Gebirge gelegt hat. Die Strecke verlief diesmal in umgekehrter Richtung, so dass wir auf den ersten 30 km schon drei lange und steile Anstiege hatten. Dafür waren wir aber auch direkt wieder auf den Höhen und hatten somit wieder tolle Ausblicke auf die Landschaft um uns herum. Später kämpfte sich die Sonne durch und die Strahlen schienen durch die Wolken senkrecht auf uns herab. Die Strecke hatte viele schöne und gut asphaltierte einsame Waldstraßen und durch das viele Grün sowie die kühlen Temperaturen konnten wir endlich mal wieder richtig durchatmen. Die Tour kam mir schwieriger vor als die RTF in Immendorf. Sie hatte auf weniger Kilometer mehr Höhenmeter. Die Steigungen waren teilweise sehr lang und die kürzeren Anstiege dafür um so steiler. Die Tour ging Richtung Much, Nümbrecht, Waldbröl und Eitorf an der Sieg wieder zurück. Wir haben mehrmals die Sieg über ein paar schöne Brücken überquert und von Eitorf nach Siegburg ist es eine landschaftlich anschauliche Fahrt an der Sieg entlang. Die Blicke in das Tal waren durch die geschwungenen Hügel und Felder wieder wunderbar. Wir sind durch kleine Dörfer wie Söngerath, Tüschenbonnen, Diezenkausen, Vierbuchermühle, Leuscheid und durch das Bröltal nach Siegburg zurückgefahren. Die Radtouristik hat sich gelohnt und nächste Woche nehmen wir die Annonce-RTF in Bonn in Angriff (bei gutem Wetter), bei der der lange 18%-ige Anstieg der Telekom dabei ist. (Andrea)

18. 07. 2010: RTF 25. Condor Flug des TSV Immendorf:
Wolfgang und ich sind heute in Immendorf die 150er-Runde mit 1.100 Hm gefahren. Bernd, Martin und Jügen sind den Marathon von über 200 km gefahren. Ich bin wieder ganz begeistert von der RTF. Die Temperaturen waren heute morgen ideal, ein angenehmer kühler Wind, klarer hellblauer Himmel und viel Sonnenschein. Die Strecke war wieder wunderschön. Wir sind von Immendorf über Wesseling nach Satzvey und anschließend wieder im Nationalpark Eifel bei Eiserfey angekommen. Eiseyerfey hat wunderschöne schwarz-weiße Fachwerkhäuser. Dann ging es wieder die bekannte lange Steigung nach Tondorf hoch, die wir schon auf unserer diesjähigen 4-Tages-Tour am ersten Tag nach Gerolstein hatten. Wir sind dann weiter im Kreis Euskirchen über Zingsheim, Nettersheim, Urft, Scheven, Bleibuir, Floisdorf, Schwerfen, Enzen, Friesheim, Metternich und dann Rösberg, Sechtem, Wesseling, Meschernich (das sind nur einige Orte) und zum Ziel Immendorf gefahren. Das Schöne an der Eifel ist die Weite, die Einsamkeit, gute Straßen und kein Verkehr (die Autos konnten wir an einer Hand abzählen). Durch den klaren Himmel hatten wir auf den Höhen einen tollen Blick auf die Felder, die Berge mit ihren grünen Wäldern und die weit entfernten Gebirge. Die Felder sind fast alle von der Sonne verbrannnt, boten durch die unterschiedlichen Helligkeitsstufen durch Sonne und Wolken sehr schöne abwechslungsreiche Schattierungen. Unterwegs waren wir allein in einer schönen Landschaft und nur das Kirchenläuten von den entfernten Dörfern schallte zu uns herüber. Es gab keinen Lärm, keine Hektik und einen guten Rückenwind. Wir hatten einen 25er Schnitt mit 6,03 Stunden reine Fahrtzeit und waren um 14:30 Uhr wieder am Ziel. Die Tour ist nur zu empfehlen und die Frau an der Anmeldung hat mir im nächsten Jahr den Marathon empfohlen, da dieser noch schöner ist. Vielleicht kann Bernd, Martin oder Jürgen noch einen Bericht über den Marathon schreiben. (Andrea)

zurück zu den News:

27. 06. 2010: RSG Ford RTF:
Heute sind einige die letzte Generalprobe vor der 4-Tages-Tour gefahren. Helmut und Günther sind mit dem Auto nach Köln-Höhenhaus und dort die 150er-Runde mit über 1.700 Hm gefahren. Wolfgang und ich sind mit den Rädern hin und die 111er-Runde mit 1496 Hm gefahren. Ich bin auf insgesamt 167 km in 6 Stunden 49 Minuten gekommen und war um 14:49 Uhr (wir sind erst um 07:30 Uhr von Fühlingen los, statt ursprünglich 07:00 Uhr) wieder zu Hause. Die Strecke hatte zwar ein paar schöne Ausblicke, aber ich bin zu verwöhnt von den anderen RTF's. Diese hat fast nur entlang von Straßen geführt und ich habe die verwinkelten und verträumten Wirtschaftswege vermisst. Nächstes Jahr wollen wir auch mit dem Auto hin und die 150er fahren, da diese bis Meinerzhagen geht. Wir sind von Höhenhaus über Dabringhausen, Wipperfürth, Jörgensmühle, Biesfeld, Spitze und Eikamp zurück nach Höhenhaus gefahren.
Auf der letzten Abfahrt bin ich auf eine Spitzengeschwindigkeit von 62,1 km/h gekommen. Wir haben noch Martin getroffen, der auch Sternfahrt mit Heiner und die 111er-Runde gefahren ist. Es war ziemlich heiß geworden, aber durch den Fahrtwind und teils schattige Wege war es auszuhalten. Meine Füße sind durch die metallenen Klickpedale aber zum Schluss aufgeheizt gewesen. Ich hoffe, jetzt für die 4-Tages-Tour gut gerüstet zu sein. (Andrea)

100617_1.JPG
100617_2.JPG

17. 06. 2010: Fahrt auf das Stilfser Joch:
1h, 25min, und 13sec ist die Richtzeit, die Udo Bölts für den GPS Cup Latsch für die 1844 Höhenmeter auf das Stilfser Joch vorgelegt hat. Nun kann sich jeder daran messen und versuchen die Zeit von Udo zu schlagen. Da ich persönlich dabei war, schätze ich diese Zeit sehr hoch ein, da Udo weder Informationen zur Kilometeranzahl, noch zu den Höhenmetern bekam. Er war zum letzten mal 1994 übers Joch als Teilnehmer vom Giro d`Italia gefahren! Am Donnerstag sind wir mit unseren Gästen im Zuge der Sommer Rennrad Woche aufs Joch gefahren und hier stellte unser Gast Martin Buß die beste Zeit mit 1h, 54min und 10 sec auf. Auch dir lieber Martin gratuliere ich ganz besonders für die tolle Zeit, denn die Wetterverhältnisse waren alles andere als normal wie die Bilder im Anhang zeigen.
Mit sportlichen Grüssen euer Martin Pirhofer.

zurück zu den News:

13. 06. 2010: RTF Int. Viertalsperrenfahrt in Wuppertal Ronsdorf:
Beide Wolfgang's und ich sind heute um 08:00 Uhr in Wuppertal-Ronsdorf bei 10 Grad zur Viertalsperrenrundfahrt gestartet. Da wir die 112er-Strecke mit 1.300 Hm gefahren sind, haben wir aber nur zwei Talsperren gesehen. Die Strecke war wieder wunderschön und wir hatten direkt drei steile Abfahrten, darunter zwei mit 7 und 10 %, bei denen wir direkt von "0 auf 40 km/h" runtergefahren sind. Diese sind wir am Ende der Tour aber auch wieder hochgefahren. Die Strecke führte uns von Dahlhausen, Dörpmühle, Agathaberg, Isenburg, Wipperfeld, Jörgensmühle, Dohrgaul, Kempershöhe, Ohl, Wipperfürth und Radevormwald, Lennep wieder nach Wuppertal zurück. Wir sind dabei Richtung Remscheid und Wermelskirchen, Hückeswagen und Wipperfürth im Oberbergischen Kreis gefahren. Ein großes Lob an die Ausrichter der Rad-Touristik-Fahrten, die immer wieder die schönen einsamen Strecken und Höhenstraßen ausschildern. Deutschland ist so schön und hat soviel Natur. Man braucht nicht ins Ausland zu fahren. Durch das Radfahren sieht man die schönsten Strecken, die ein Autofahrer kaum zu Gesicht bekommt. Ich kann bei diesen Touren komplett abschalten und denke beim Hochfahren nur an's richtige Schalten, meinen Pedaltritt, meine Atmung und sehe dabei die tollen Ausblicke. Die Beine müssen sich beim Runterfahren auf dem großen Blatt und anschließendem steilen Hochfahren auf dem kleinen Blatt wieder komplett umstellen. Beim Runterfahren konzentriere ich mich nur auf die Straße vor mir, das Tempo und die Kurven. Ich befinde mich bei den Rad-Touristik-Fahrten eins mit der Natur, meiner Leistung und dadurch in einer ganz anderen Welt. Der Alltag ist komplett hinter mir und durch die Fahrten habe ich wieder Auftrieb für die kommende Woche. Ich habe durch das Rennradfahren und die Touristik-Fahrten als Hobby im Breitensport meinen persönlichen Lebenstraum gefunden, an den ich vor ein paar Jahren überhaupt noch nicht gedacht habe. (Andrea)

06. 06. 2010: 9. Rodenkirchener RTF:
Beide Wolfgang's und ich sind um 07:00 Uhr/7:30 Uhr mit den Rädern zur RTF nach Rodenkirchen und dort die 112er-Runde gefahren. Die RTF ist aber nicht vergleichbar mit den beiden wunderschönen vorhergehenden RTF's. Wir sind zwar vom Rhein-Sieg-Kreis in den Kreis Ahrweiler über Todenfeld und Berg und noch in den Kreis Euskirchen, Scheuren, gefahren, aber wir hatten nicht soviele Höhen- und Panoramablicke. Trotzdem bin ich durch die Fahrt nach Rodenkirchen und zurück insgesamt auf 182 km mit 7,23 Stunden reine Fahrtzeit gekommen. Vor Worringen fing es dann an zu tröpfeln, aber ich war noch vor dem ersten großen Schauer und Gewitter um 15:20 Uhr rechtzeitig an der Haustüre angekommen. Insgesamt haben wir den ganzen Tag in der Sonne und bei warmen Temperaturen genutzt, die durch den Fahrtwind und viel Waldfahrten abgemildert wurden, so dass wir die 30 Grad nicht als Hitze empfunden haben. Jetzt steht am Sonntag Wuppertal auf dem Plan und denke, dass es dort wieder ein paar mehr Panoramablicke zu sehen gibt. (Andrea)
Außerdem waren Bernd und Kalli auf der Marathonstrecke und Helmut auf der 150 km Runde unterwegs. Dabei konnten sie dann außer super Verpflegung auch die von Andrea vermissten Panoramablicke genießen. Mit Reifferscheidt/ Rodder, Adenau, Hohe Acht, Ahrbrück nach Lind (findet dies Jahr noch ein Bergzeitfahren statt) und dem von der Bonner RTF bekannte Aufstieg aus dem Sahrtal ging es dabei auch auf für RSC´ler bekanntes Terrain. Als Abkühlung gab es dann 30 km vorm Ziel noch einen Wolkenbruch mit Sturmböen...
Bernd hat die GPS-Daten der Marathonstrecke bei GPSies zum Download bereitgestellt.

zurück zu den News:

03. 06. 2010: RTF Seelscheider Höhentour:
Beide Wolfgang's und ich um ca. 08:30 Uhr am Start in Seelscheid. Marlies, Wolfgang und Helmut haben wir auch getroffen. Die Seelscheider Höhentour macht ihrem Namen alle Ehre und Wolfgang und ich sind die 150er mit 1.800 Hm gefahren. Die Strecke ging zur Drabenderhöhe weiter Richtung Nümbrecht und dann die steile Steigung von Eckenhagen nach Tilkhausen zur Wildbergerhütte, dem Wintersportgebiet von Eckenhagen. 2 km kommen einem endlos vor, wenn man nur bergauf fährt und immer noch eine Kurve sieht und danach die nächste Steigung. Wir hatten ein paar solche Steigungen, bei denen man denkt, jetzt muss man aber doch mal oben sein und es geht immer noch weiter hoch. Dafür wurden wir wieder aus dem Wald fahrend mit wunderbaren Panoramablicken und über uns kreisenden Raubvögeln belohnt. Einmal konnte ich sogar die Musterung der Flügel sehen. Nach der Wildbergerhütte haben wir den Rhein-Sieg-Kreis verlassen und sind in Rheinland-Pfalz durch den wunderschönen Westerwald im Kreis Altenkirchen gefahren. Es waren sehr schöne einsame Waldwege mit in der Sonne glitzernden Bachläufen, aber der Frost und der Winter hat die Straßen schwer beschädigt. Bei den Abfahrten und geraden Strecken mussten wir ständig Rissen und Schlaglöchern ausweichen. Wir sind dann in Waldbröl angekommen und im Rhein-Sieg-Kreis waren die Straßen wieder besser und ich bin eine Abfahrt mit einer Spitzengeschwindigkeit an der schnellsten Stelle von 58 km/h runtergefahren; es waren Gefälle von 9 und 12 % dabei. Nach der Steigung nach Ruppichteroth an der letzten Kontrolle ging es nochmal über eine Steigung nach Marienfeld und sind dann wieder in Seelscheid angekommen. Für die 150 km habe ich wieder 6,5 Stunden reine Fahrtzeit gebraucht und war die letzte, die sich an ihrem Stand die Wertungskarte um 15:30 Uhr abgeholt hat. Ich bin schön mein Tempo mit 23er Schnitt gefahren und Wolfgang meinte, dieser wäre nicht erwähnenswert. Aber Hauptsache, ich bin die Strecke gut durchgekommen und die Tour war mit ihrem stahlblauem Himmel, grünen Wäldern, bunten Wiesen, kleinen Dörfern und weiten Panoramen wieder was für's Herz und Auge. (Andrea)

29. 05. 2010: RTF Zwischen Erft und Urft in Euskirchen:
Da die Wettervorhersage für Sonntag schlecht ist, sind beide Wolfgang's und ich heute die RTF in Euskirchen gefahren. Wir sind um 09:00 Uhr mit dem Auto hin und um 10:00 Uhr am Start. Wir sind die 150er-Strecke mit 2.100 Hm gefahren. Nach dem Start sind wir schon nach wenigen Kilometern im Eifeler Umfeld. Die Strecke besteht aus 80 % asphaltierten Wirtschaftswegen und fast unbefahrenen Nebenstraßen. Die RTF's toppen sich im Moment. Wir sind diese schon vor zwei Jahren, allerdings die 115-er Runde, gefahren. Diesmal haben wir einen endlosen weiten blauen Horizont, nur Sonne mit wunderbaren weiten Panoramablicken auf der ganzen Strecke. Es geht Richtung Satzvey, Kessenich, durch den Naturpark Nettersheim, Schmidtheim, auf die Dahlemer Binz mit seinem Motorflughafen und der Kart-Bahn und anschließend Richtung Hellenthal und Berg. Die Landschaft ist zum Greifen Nahe. Es sind teilweise einsamste Strecken - nur tiefe Tal- und Höhenblicke. Ich habe das Gefühl, außerhalb jeglicher Zivilisation zu sein. Die Aussichten sind wirklich unbeschreiblich schön - überall nur Blicke auf Wälder, geschwungene Berg- und Talwiesen mit hohem Gras, Schaf-, Kuh- und Pferdeweiden. Das satte Grün wechselt sich ab mit den vielen und großen gelben Raps-, Löwenzahnfeldern und wilden Wiesen. Wir sind durch kleine Dörfer mit alten Fachwerkhäusern gefahren. Bernd sagte mal, man müsste sich eine Helmkamera mitnehmen. Ich habe für die 150 km 6,5 Stunden gebraucht und es hat sich jede Minute und jeder Pedaltritt dieser Tour gelohnt. Wir hatten sechs Kontrollstellen (mit guter Schokolade und gefüllten Keksen) und nach der vorletzten Kontrollstelle ist jeder sein Tempo gefahren, da dort noch einige gute Steigungen waren. Ein Hinweis für unsere Marathon-Fahrer: Dieses Jahr ist das erste Mal eine Marathonstrecke mit über 200 km angeboten worden. An der letzten Kontrollstelle haben die Veranstalter noch auf ca. 50 Teilnehmer gewartet. Die 200er-Strecke ist wohl auch sehr anspruchsvoll, da haben sich noch ein paar Fahrer darüber unterhalten. Donnerstag steht Neunkirchen-Seelscheid bei gutem Wetter auf dem Plan und ich freue mich schon darauf. (Andrea)

zurück zu den News:

23. 05. 2010: RTF Mehlemer Zirkel in Bonn:
Bernd, Kalli, Wolfgang und ich heute am Start in Bonn-Mehlem. Bernd und Kalli sind gestern mit Helmut schon 85 km im Bergischen Land gefahren. Die heutige Tour war eine Wucht. Wir hatten schon morgens warme Temperaturen mit strahlendem Sonnenschein und hellblauem, wolkenlosen Himmel. Die Tour führte uns wieder über einige lange Steigungen nach Effelsberg bei Bad Münstereifel, ins Ahrtal bei Ahrweiler und danach wieder die lange Steigung hinauf. Anschließend ging es dann über Berg und Todenfeld. Es war teilweise die Strecke, die wir bei unserer 4-Tagestour am ersten Tag nach Prüm zurückgelegt haben. Das Schöne am Rennradfahren und den RTF ist das intensive Erleben der Natur und des Wetters. Es ging in die Eifel und der Duft der Landwiesen, der Wälder sowie des frisch gemähten Grases von den Feldern der Bauern wird vom Wind herübergetragen. Es ist eine ganz andere Luft als in unseren stickigen Industriegebieten. Bei den langen Steigungen sieht man die wunderschöne Landschaft, die Ausblicke auf Täler sowie Bergketten und spürt die warme Sonne im Gesicht und auf der Haut. Die letzte Steigung war die Steigung nach Hilberath - dem Tor zur Eifel. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man nach langem Hochfahren oben angekommen ist, um dann mit ca. 40 - über 50 km/h wieder die Abfahrten runterzufahren und dort den Fahrtwind voll mitzubekommen. Bei den Serpentinen ins Ahrtal hinunter habe ich vor den Kurven von 40 km/h auf 20 km/h abgebremst, da diese eng und uneinsichtig sind. Ansonsten sind wir teilweise auch bei geraden und nach unten führenden Strecken mit Rückenwind um die 40 km/h gefahren. Es waren 115 km bei ca. 1200 Hm. So eine Tour ist wie Urlaub. Wir sind alle mit strahlenden Gesichtern nach Hause gefahren. (Andrea)

100516_1.JPG

16. 05. 2010: Köln Worringer RTF:
Helmut, Wolfgang und Johannes warteten am Start auf die Sternfahrer aus Nievenheim, die dann als kleine Gruppe in Form von Andrea, Bernd, Klaus und Jürgen gegn 8:30 Uhr eintrafen. Bis zum ersten Kontrollpunkt in Neurath ging es gemeinsam mit einer Trainingsgruppe "Von 0 auf 60" des Radsportgeschäfts Kunde, in der sich einige untrainiert Rennradfahrer auf die Teilnahme am 60 km Jedermannrennen " Rund um Köln" vorbereitet hatten. Klaus hatte sich schon unterwegs aus der Gruppe verabschiedet und Jürgen startete direkt zur 150 km Runde durch. Die anderen 5 fuhren dann die Runde über die weiteren Kontrollpunkte in Gusdorf und Gohr zu Ende. Dabei wurde das Wetter immer schöner, so daß die 3/4 Hosen schon fast zu warm wurden.

13. 05. 2010: RTF Rund um den Altenberger Dom der RSG Burscheid:
Heute habe ich die Farben des RSC bei der RTF in Burscheid "Rund um den Altenberger Dom" hoch gehalten. Bei sehr kühlem und feuchtem Wetter ging es gegen 8 Uhr 20 auf die 112er Runde. Die Route führte über Altenberg nach Spitze. Am Bergischen Freilichtmuseum in Lindlar vorbei ging es nach Marienheide. Gegen 11 Uhr schlug das Wetter um und es fing an zu regnen, so dass der Blick auf die grünen Wiesen und Wälder leider etwas verschleiert blieb. Weiter ging es Richtung Ziel über Ohl, Klingensiepen, Halzenberg und Scheideweg nach Dünweg um schließlich wieder in Burscheid (ziemlich nass) am Ziel anzukommen. Die Eisheiligen 2010 machten ihrem Namen alle Ehre. (Helmut)

zurück zu den News:

09. 05. 2010: 25. Lülsdorfer RTF in Bonn:
Helmut, Wolfgang und ich sind um 08:00 Uhr in Bonn-Lülsdorf bei 6,5 Grad gestartet. Die RTF hatte 105 km mit 1058 Hm. Wolfgang meinte, sie wäre schwieriger geworden. Es waren wieder ein paar gute und lange Anstiege dabei. Die RTF führte uns durch Dörfer bei Neunkirchen-Seelscheid, Much und Lohmar. Wir hatten ein Gefälle von 14 %, welches ich mit über 60 km/h runtergefahren bin. Danach kam direkt ein steiler Anstieg, den ich mit 7 bis 9 km/h und auf den kleinsten Gängen hochgefahren bin. Das war schon ein krasser Unterschied. Nach dem Anstieg nach Loope hatten wir wieder ein Gefälle von 12 % bei dem mein Rad soviel Fahrt aufgenommen hat, dass ich mich trotz starkem Abbremsen noch mit 40 bis über 50 km/h in die Kurven gelegt habe. Wir hatten wieder schönsten Sonnenschein, überall gelb blühende Löwenzahn- bzw. Pusteblumenfelder und einen Raubvogel der minutenlang in der Luft gestanden ist, um seine Beute zu suchen. Die Aussichten auf den Höhen in die Täler waren wieder wunderschön. Wenn ich mich manchmal frage, warum ich mich fast jedes Wochenende hochkämpfe, finde ich die Antwort in den schönen Bildern, die ich im Kopf mit nach Hause nehme und möchte sie nicht missen. (Andrea)

25. 04. 2010: RTF "37. Leverkusener Radrallye":
Wolfgang und ich sind um 07:00 Uhr in Hackenbroich mit den Rädern gestartet, um dann mit dem anderen Wolfgang von Fühlingen zur Leverkusener Radrallye zu fahren. Unterwegs haben wir noch Peter aufgegabelt und am Start Günther, Helmut und Stefan getroffen. Wir sind zusammen losgefahren, aber nach der ersten Kontrolle sind dann Helmut, beide Wolfgangs und ich zusammengeblieben. Die Strecke war für mich die 2. RTF in diesem Jahr und recht anspruchsvoll. Wir haben uns ständig über Odenthal, Bechen, Kürten, Jörgensmühle, Ohl, Radevormwald (alles Richtung Wipperfürth, Wermelskirchen, Remscheid) über Bergisch Born, die Wuppertalsperre und Dreibäumen "nach oben geschraubt". Wir sind die 113er-Strecke mit 940 Höhenmetern gefahren. Es gab auch ein paar kleinere Abfahrten, die ich mit 40 bis 50 km/h in gut zu fahrenden langen Kurven runtergefahren bin, darunter auch die letzte Abfahrt über die Deutsche Alleenstraße von Altenberg nach Schildgen. Die langen und ein paar kurze steile Anstiege haben aber überwogen. Ich habe viel und schnell rauf- und runterschalten und teilweise den Schwung aus der Abfahrt nutzen müssen, um dann gleich wieder den nächsten Anstieg zu schaffen. Diesmal bin ich bei den steileren Anstiegen auch viel aus dem Sattel gegangen, um im Wiegetritt hochzufahren. Belohnt wurden wir dafür mit einem super Wetter, einsamen, schönen Verbindungsstraßen zu kleinen Dörfern sowie Waldstraßen und wirklich schönen Ausblicken in den Höhen auf die gesamten Hügelketten des Oberbergischen Landes. Der Himmel war hellblau, fast wolkenfrei und die Blumenwiesen sattgrün und leuchtend in der Sonne. Nach drei Kontrollstellen, insgesamt 140 km und 6 Stunden reiner Fahrtzeit war ich um 14:00 Uhr wieder zu Hause. Die Tour hat richtig Spass gemacht und sich gelohnt zu fahren. (Andrea)

zurück zu den News:

25. 04. 2010: Pulheimer RTF:
Mit 6 Mannen am Treffpunkt, unterwegs noch Dietmar der eine Reifenpanne hatte (die fast behoben war als wir ankamen) und Wolfgang? auf gelesen und nach Pulheim zum Start gefahren. Dort waren bereits 4 RSC´ler. So ging es dann bei recht frischen Temperaturen aber mit Sonnenschein auf die 114er Strecke. Mann hatte sich geeinigt die
Runde in aller Ruhe zufahren. Doch der Vorsatz hielt nur ca. 10 km - da dann eine Lövenicher Mannschaft überholte und sich einige RSC´ler an diese anhängten. Bin dann mit Kalli weiter unser Tempo gefahren. An der 3. Kontrolle haben wir dann noch Wolfgang getroffen für den das Tempo der ersten Gruppe wohl etwas hoch war. Am Ende (zurück in Nievenheim) hatten wir 153,6 km zurückgelegt, und das bei mäßigen Temperaturen aber bei Sonnenschein. Alles in allem ein guter Radsporttag. (Helmut)

10. 04. 2010: RTF "1. Rhein-Erft-Giro ""Horst Schlämmer":
Zweimal Wolfgang und ich um 10:00 Uhr zu unserer ersten RTF in diesem Jahr am Start in Düsseldorf-Flehe. Wir sind mit dem Auto hin, da wir die BDR-Auszeichnungen 2009 abgeholt haben und diese recht schwer sind. Die Tour führte bei schönstem Sonnenschein und einem tollen Himmel in unsere Richtung. Die Route war die umgekehrte Trainingsrunde inkl. Allrather. Wir sind über Langwaden, Neuss zurückgefahren. Wolfgang R. ist im Kloster Langwaden zum Mittagessen eingekehrt und von dort aus allein zurückgefahren. Marlies und Wolfgang haben wir auch in Langwaden getroffen; sie sind gerade aus ihrem Andalusien-Urlaub zurückgekommen. Zum Glück sind durch die RTF-Organisatoren jetzt die Glasscherben hinter der Brücke vor Ramrath weggekehrt. Wir haben wieder "Freie Fahrt". Melanie aus Essen hat sich uns angeschlossen und von der Kettwiger Hügeltour mit einer tollen Landschaft und vielen knackigen Anstiegen geschwärmt. Da wir diese bis jetzt immer als Sternfahrt gemacht haben, haben wir beschlossen, dieses Jahr mit dem Auto hinzufahren und die Tour mit den Rädern komplett abzufahren. Melanie möchte uns dort wieder treffen und mit uns zusammenfahren. Wir sind heute nur die 70er-Runde gefahren, da sich bei 111 km die 40-er Runde wiederholt hätte, die wieder in unsere Richtung gegangen wäre. Außerdem war es mit 10 bis 14 Grad noch relativ frisch und wir hatten oft einen kühlen und starken Gegenwind. (Andrea)

zurück zu den News:

03. 04. 2010: Flandernrundfahrt für Cyclotouristes:
An Karfreitag bin ich mit Frau und Kind nach Brügge gefahren. Man kann auch sagen, daß wir in den Regen gefahren sind. Aus einer netten Besichtigung Brügges wurde es nichts. Stattdessen bekamen wir nasse Füße.
Der sehr nette Wirt im zentral gelegenen Hotel warnte mich vor Wind und Regen. Er sei heute schon mit dem Rennrad unterwegs gewesen und der Wind blase ungünstig aus südlicher Richtung. Ich solle unbedingt morgen früh um 7:00 Uhr am Start sein.
Aufgebrochen bin ich dann um 7:30 Uhr vom Markt aus (schiefer, imposanter Belfried). Los ging's im Gänsemarsch. Man mußte sich schön hinten, also nahezu wieder am Hotel, anstellen und fuhr einzeln los.
Zunächst ging's an die Nordsee nach Oostende, dann Richtung Süden. Auf diesem Stück bekam ich meinen obligatorischen Platten. Dieses Jahr aber waren gleich zwei Zuschauer zur Stelle, vor deren Häusern ich gestrandet war. Der eine von den beiden älteren Herren, die weder englisch noch deutsch sprachen, meinte, daß ich unbedingt einen Eimer Wasser haben müsse, um das Loch im Schlauch zu finden. Als ich dann den neuen Schlauch aufgezogen hatte, waren der alte Schlauch und der Herr verschwunden. Aber da blieb ja noch einer und der bot mir seinen Kompressor an. Exakt 4 ATÜ hat er mir auf das Hinterrad gegeben und damit bin ich dann Gott sei Dank auch durchgekommen.
Erst bei Kilometer 110 kam das erste Kopfsteinpflaster und die drei ersten Helligen waren auch noch harmlos, da ohne Kopfsteinpflaster. Richtig los ging es erst mit dem Oude Kwaremount, dicht gefolgt vom Paterberg mit immerhin einer maximalen Steigung von 20 %. Beim Blick auf das schlammige Kopfsteinpflaster wurde mir erstmal ein wenig mulmig (so ähnlich wie wenn man von einer hohen Fähre aufs Meerwasser guckt). Ich dachte mir, daß ich bloß schön sitzen bleiben müsse, damit mir das Hinterrad nicht wegerutscht.
Mit dieser Vorsichtsmaßnahme kam ich aber am Koppenberg nicht weit. Der ist besonders steil (22 %), aber auch eng. Drei Radfahrer passen da nebeneinander. Hat man also zwei Spaziergänger (schiebende Radfahrer) links und rechts vor sich und der Fahrer vor einem in der Mitte legt sich quer hin, hat man keine Chance mehr und muß auch schieben. "Sch.."
Von den noch wartenden Höchstschwierigkeiten sei die Muur von Geraardsbergen hervorgehoben. Die fängst recht unscheinbar im Ort an, so daß es schnell zu spät wird für das Zurückschalten auf den Rettungsring (so man denn einen hat). Da meine Schaltung bei 42 x 25 komische Geräusche machte, dachte ich, daß es auf dem Rettungsring vielleicht besser und mit geringerem Risiko ginge, aber es war zu spät und ich habe auch die zwei- bis dreistufige Muur mit 42 x 25 genommen, diesmal aber in den steilsten Passagen im Wiegetritt.
Zum Schluß kam nur noch der Bosberg und dahinter gehts mit leichtem Gefälle zum Ziel nach Ninove.
Nach etwas weniger als 10 Stunden Fahrzeit für die 260 km fiel ich meinen beiden lieben Begleitern erleichtert in die Arme, zog mich im Auto um und ab ging's nachhause.
Zum Wetter: es hat drei Schauer gegeben, davon zwei heftige und davon wiederum einen mit Graupeln und Hagel, es war der letzte Schauer bei Kilometer 200. (Götz)

21. 03. 2010: Paralleltraining im Bergischen Land:
Bei Dauerniesel, der sich gelegentlich zu Regen verdichtete, haben sich Martin und ich zu einer Runde über Schloß Gimborn ins Bergische aufgemacht. Geplant ist getan und irgendwann muß man mal mit der Saisonvorbereitung ernst machen. Da kann man nicht auf äußere Umstände Rücksicht nehmen.
Im Durchschnitt betrug die Temperatur stolze 9°C. Man konnte sich vorstellen, daß es durchaus auch recht schön hätte sein können bei Sonnenschein und 5 bis 10 Grad mehr. So aber waren wir leicht unterkühlt, die Klamotten natürlich durchnäßt und die Fahrräder knirschten.
Die Daten unserer Ausfahrt: Max. Steigung 18 %, ca. 1400 Höhenmeter auf etwas weniger als 140 km. Im großen und ganzen sind wir im Grundlagenbereich gefahren und haben uns nur gelegentlich und unvermeidlich hinauf in den orangenen Bereich geschraubt.
In Worringen haben wir noch einen kleinen Imbiß genommen: Cola plus Marsriegel. Damit sollte die Power fürs nächste Mal zurückkommen. (Götz)

zurück zu den News: