RTF 2009 und sonstige Berichte:

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27. 09. 2009: Sternfahrt zur RTF "Kettwiger Hügeltour" in Essen:
Bernd, Peter, 2 x Wolfgang und ich sind um 08:00 Uhr ab Nievenheim zur Sternfahrt nach Essen-Kettwig gestartet. Die Temperaturen waren mit 10 Grad sehr frisch. Bernd hatte diesmal die Leitung übernommen, da er eine schöne Strecke ausgesucht hat, als er Pia in der Reha in Essen-Kettwig besucht hat. Wir sind über die Fleher Brücke und dann auf sehr schönen Rad- und Waldwegen über Mettmann, Ratingen nach Essen gefahren. Die Landschaft sah frühmorgens wieder sehr schön durch die weißen Nebelschwaden und die rote Sonne aus. Auch der Rhein war noch im Nebel versunken. Bernd hat durch seine ausgesuchte Strecke die Düsseldorfer Innenstadt komplett umfahren. Dafür hat er einen kleinen Hindernisparcours eingebaut. Wir mussten die Räder entweder über eine Schiene oder Treppe über eine alte Eisenbahnbrücke transportieren. Danach ging die Fahrt im Wald weiter. Die Strecke hatte einige schöne Anstiege. Besonders den in Mettmann kannte ich noch von unserer Sternfahrt nach Hattingen; daher wusste ich, wie ich den hochzufahren habe. Wir waren um ca. 10:30 Uhr am Ziel und haben uns vor der Rückfahrt noch Kaffee und Kuchen gegönnt. Wir sind die gleiche Strecke zurückgefahren und haben uns dann an der Kreuzung vor Delrath getrennt. Allen hat die Tour bei dem schönen Wetter sehr gut gefallen. (Andrea)

20. 09. 2009: RTF "Polizei Acht" in Brühl:
Bernd, 2 x Wolfgang und ich sind um 08:00 Uhr in Brühl gestartet. Die Sonne kam schon raus und in der Ferne haben wir den weißen Frühnebel des sich ankündigenden Herbstes über den Feldern schweben sehen. Die Mischung zwischen der rötlichen Sonne über uns und den vom Nebel bedeckten Feldern vor uns sah sehr schön aus. Die 115-km Tour führte uns über Rösberg, Sinzenich, Kommern, Satzfey, Metternich und Sechtem zurück. Nach der ersten Kontrolle haben wir uns einer großen Gruppe aus verschiedenen Vereinen angeschlossen. Das Tempo konnte ich bis zu den ersten Steigungen halten, danach bin ich meinen Stil gefahren. Klaus, der schon mal mit uns gefahren ist, hat sich uns nach der 2. Kontrolle angeschlossen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es eine flache Tour ist, wurde aber eines Besseren belehrt. Es waren schon ein paar Anstiege (einer davon 9 %) dabei. Auf den flachen Strecken entlang der wenig befahrenen Bundesstraße wurde schneller gefahren und die Entspannung kam dann durch ruhigeres Fahren auf den Wirtschaftswegen. Die Sonne wärmte immer mehr und allen hat die Tour viel Spaß gemacht. (Andrea)

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22. 08. 2009: RTF "Wendelsteinrundfahrt" in den Bayrischen Voralpen:
Obwohl selber kein Freund langer Anreisen mit Übernachtung hatte ich mich entschlossen, mit Heiner und Achim Linsser an der Wendelsteinrundfahrt teilzunehmen. Auf den ersten Blick ist die Wendelsteinrundfahrt eine RTF bzw. ein Radmarathon wie andere Veranstaltungen auch, näher betrachtet und erlebt jedoch ein familiäres, liebevoll gestaltetes Radsportevent der besonderen Art, trotz hoher Teilnehmerzahl! Die 650 Kilometer lange Anreise macht man ja nicht so einfach mal nebenbei.
Also für Freitag Urlaub genommen und Donnerstag Abend den Wagen klargemacht. Freitag Morgen um 6.15 Uhr dann zur Zonser Fähre um Achim, der in Urdenbach wohnt, abzuholen. Nachdem wir anschließend noch Heiner aufgegabelt hatten, machten wir uns auf den Weg, über die A3 Richtung Frankfurt, Würzburg, Nürnberg, München, von dort über A 99 und A8 bis nach Vaden, einem kleinen Dorf in der Nähe des Startortes Au.Nachmittags erkundeten wir noch locker mit den Rädern die Gegend und holten unsere Startnummern ab. Erkunden ist eigentlich zu viel gesagt, Heiner kennt sich in der Gegend bestens aus, kennt sämtliche Cafes im Umkreis und hatte auch noch Kontakt zu anderen Radsportkumpels, die ebenfalls starten wollten. Ich behaupte, falls wir mal eine Tour in Nepal machen sollten: Heiner kennt nicht den Dalai Lama, aber mit Sicherheit jemanden, der wiederum den Dalai Lama kennt. Aus diesem Grund haben wir Heiner voller Respekt den Ehrennamen "Dalai" Lama verliehen ;-)
Die Wettervorhersage hatte ausgerechnet für den Samstag schlechtes Wetter prognostiziert. Dementsprechend wurde ich dann auch morgens durch das Rauschen des Regens geweckt. Also erst mal frühstücken und danach Lagebesprechung. Wir kamen überein, mit dem Wagen zum Start zu fahren, um dann dort vor Ort zu entscheiden. In der Zwischenzeit hatte es zwar aufgehört zu regnen, der wolkenverhangene Himmel verhieß aber nichts Gutes. Am Startort angekommen, fragte dann jedoch keiner mehr nach dem Wetter, die Räder wurden wie selbstverständlich ausgeladen und wir rollten zum Start. Nur Raimund, der Wetterexperte aus Südtirol, ließ sich davon nicht beirren und fuhr nicht mit uns los.Wir wir hinterher erfuhren, sind insgesamt über 2.200 Teilnehmer auf den Strecken 50, 115, 165 oder 202 km gestartet. Strömender Regen abwechselnd mit Nieselregen waren kurz nach dem Start unsere ständigen Begleiter. Abgesehen von der topographisch reiz- und anspruchsvollen Streckenführung (höchster Punkt der Strecke ist der Sudelfeldpaß mit 1123 Metern) durch die bayerische Landschaft sind die Verpflegungsstellen absolute Highlights dieser Veranstaltung. Zusätzlich zur Startnummer war jedem Teilnehmer ein Armband ausgehändigt worden. Nur mit Startnummer plus Armband hatte man Zutritt zu den Verpflegungsstellen. Und seit Samstag weiß ich warum. Einfach überwältigend die vielfältige Auswahl: Statt Aldiwaffeln diverse Kuchen, belegte Brötchen, in Bayern Semmeln genannt ;-), mit Wurst oder Käse, Rührei, Kasspatzn!, diverse Getränke, heiße Suppe, Joghurt. Bemerkenswert auch eine Getränkeabfüllvorrichtung, bei der sich 10 Personen gleichzeitig bedienen konnten. Das alles gemanagt von bestens aufgelegten Mitgliedern des Ski-Clubs Au, dem veranstaltenden Verein. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass wir den Sudelfeldpaß im dichten Nebel bei 9 Grad hoch- und runtergefahren sind. Auf Grund der Wetterverhältnisse waren wir recht schnell übereingekommen, nur die 115-km-Strecke zu fahren.
Zum krönenden Abschluß gab es im Ziel anschließend noch eine Windweste für jeden Teilnehmer. Mit uns und der Welt zufrieden ließen wir dann den Abend in der besten Pizzeria des Ortes ausklingen. Vorher hatte Achim im Gasthof auf unserer Etage noch eine Waschmaschine entdeckt. Wir haben also kurzentschlossen unsere schmutzigen Radsportsachen in die Maschine gesteckt, schließlich wollten wir am nächsten Tag bei dann vorausgesagtem besten Wetter den Rest der Strecke noch fahren, was wir auch in die Tat umgesetzt haben, nicht ohne in Kolbermoor einen Espresso in einem umgebauten ehemaligen Turbinenhaus zu uns zu nehmen.Die Rückfahrt haben wir dann gegen 14 Uhr angetreten. Bei mehr als lebhaftem Ausflugsverkehr hatten wir dann die Gelegenheit, die Würzburg mal von einer anderen Seite zu betrachten, da wir dort einen Stau umfahren haben. Gegen 21.30 Uhr ging ein ereignisreiches Wochenende für mich zu Ende. Freue mich riesig auf die bevorstehende Arbeitswoche. (Martin)

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16. 08. 2009: "Polizeistern RTF" des Polizeisportvereins Bonn:
Peter, Wolfgang und ich um 08:00 Uhr am Start in Bonn. Peter ist schon vorgefahren, wir wollten noch auf Helmut warten. Da er aber nicht kam, sind wir allein losgefahren. Christian, der Vereinsvorsitzende des Veranstalters PSV Polizeitstern Bonn, mit dem wir auf mehreren RTF's gefahren sind, hat uns mit seiner Frau Anna, der Marathonläuferin, herzlich begrüßt. Helmut hat uns nach der ersten Kontrolle eingeholt; er hatte sich um 20 Minuten verspätet. Ich wollte heute gemütlich fahren, da die 4-Tages-Tour im Schwarzwald vor der Tür steht und ich letzte Woche leichte Knieprobleme hatte. Die Strecke war bei schönstem Sonnenschein wunderschön. Wieder tolle Ausblicke auf Täler und Höhen. Ruhige Straßen und schöne asphaltierte Waldwege. Die Strecke ging über Bad Neuenahr-Ahrweiler bis zum Effelsberg und über Rheinbach wieder zurück. Das Ahrtal sind wir diesmal von der anderen Seite runtergefahren. Am Ende hatte ich den Pfeil, der hinter der Kreuzung angebracht war, übersehen. Dadurch bin ich ein paar Motorradfahrern in die andere Richtung hinterhergefahren. Helmut hat mich eingeholt und wieder "auf den richtigen Weg" gebracht. Den Effelsberg sind wir dann 5 km lang die andere Seite hochgefahren. Die Tour hatte bei 115 km 1.600 Hm. Diese habe ich im linken Knie dann doch gespürt. Ich hoffe, zur Schwarzwaldtour ist wieder alles in Ordnung. Es war eine Tour, die sich gelohnt hat, zu fahren. (Andrea)

09. 08. 2009: "36. Leverkusener Radrallye" des RC Titan Leverkusen:
Friedhelm, Wolfgang und ich sind um 07:00 Uhr von Fühlingen zur Sternfahrt nach Leverkusen zur RTF gestartet. Peter haben wir am Start getroffen und ist mit uns gefahren. Es war diesig mit hoher Luftfeuchtigkeit, aber die Temperaturen waren angenehm und es wehte ein kühler Wind. Wir sind die 113er-Runde gefahren. Die Strecke führte uns über Odenthal, Bechen, Kürten, Jörgensmühle, Radevormwald (der Name paßt zu einer RTF) und dann wieder zurück über Dreibäumen, Altenberg, Odenthal, Schildgen. Unterwegs hat sich uns Klaus aus Köln angeschlossen, der mit uns bis zum Ziel mitgefahren ist. Außerdem ist Hans-Günther Heitkamp, der einige Marathons gelaufen und mit dem Rad gefahren ist, auf der Tour mitgefahren,. Nächste Woche steht der Bodensee-Marathon für ihn auf dem Programm. Er ist 73 Jahre und hat erst mit 60 Jahren angefangen, Marathon zu laufen. Später sind dann die Radmarathons hinzugekommen. Die Aussichten selbst waren trotz des teils diesigen Wetters schön. Auch diese Talblicke haben ihren Reiz. Kurz vor dem Ziel haben wir Maja, Peters Frau, getroffen, die auch die RTF gefahren ist. Das Wetter ist trocken geblieben und alle sind sehr zufrieden nach Hause gefahren. (Andrea)

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26. 07. 2009: "Zwischen Nette und Niers" RTF des RSV Panne Bracht:
Marlies und Wolfgang Schuster (beide schon am Samstag 132 km bei der Jan-Wilhelm-Tour gefahren), Wolfgang und ich sind heute um 08:00 Uhr bei der RTF "Panne" Bracht gestartet. Bei schönstem Sonnenschein sind wir durch die wunderschöne Niederrheinlandschaft gefahren. Die Felder glitzerten noch vom Morgentau in saftigem Grün. Tagsüber war viel leuchtendes Grün von den Feldern und Wäldern um uns herum. Die Strecke war ein Genuß für die Augen. Nur Wirtschafts- und Waldwege sowie unbefahrene Landstraßen. Die Autos konnten wir zählen. Am Niederrhein sind die Straßen und Wirtschaftswege besser gepflegt. Die Räder rollten fast von allein und butterweich auf dem ebenen Asphalt. Es war eine tolle Tour von 152 km bei teilweise kräftigem Gegenwind. Nach der zweiten Kontrolle hat sich eine Gruppe von 9 Fahrer/Innen gebildet. Davon zwei starke Frauen (mit Marlies und mir) die bei Gegenwind mit Triathlonlenker bei einem konstantem Tempo die Leitung bis zur dritten Kontrolle übernommen haben. Sie trainieren für einen Wettkampf nächste Woche. Nach der dritten Kontrolle hat sich uns Jürgen aus Moers angeschlossen, der bis zur letzten Kontrolle mit uns gefahren ist. Bei dem starken Wind haben wir uns gegenseitig vorne abgewechselt, damit wir das gute gleichmäßige Tempo beibehalten konnten. Die flache Tour ist nur zu empfehlen. (Andrea)

19. 07. 2009: "Immendorfer Radmarathon":
Ich bin heute um 6Uhr 30 pünktlich in Immendorf am Start gewesen und habe mich einer kleinen Gruppe angeschlossen. Es ging sehr zügig in Richtung Eifel. Bis nach Udenbreth sind wir auch trocken durch gekommen, aber dort erwischte uns ein kräftiger Regenschauer begleitet von Sturmböen. Die Temperatur war mit 12° wenig sommerlich. Wir befanden uns dort auf knapp 600 ü. NN. Die Abfahrten konnten also bei diesen regennassen Straßen und dem Wind natürlich nicht in vollem Tempo genommen werden.
Nachdem wir aber die Eifelhöhen verlassen hatten, wurde das Wetter besser.
Der Marathon war dieses Jahr aufgrund einer Großbaustelle in Rösberg.etwa 10km länger. Die Gruppe blieb bis ca.10km vor dem Ziel zusammen. Ich musste sie mit Rücksicht auf den Marathon am nächsten Wochenende in Regensburg dann ziehen lassen. Das Tempo wurde auf den letzten ca.30km durch Fahrer, die die 110/150er Runde gefahren sind, noch einmal deutlich erhöht.
Kurz vor dem Ziel habe ich noch Peter Bartoschek getroffen, der die 150er Runde gefahren ist. (Jürgen)

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05. 07. 2009: RTF "Solinger Klingentour":
Johannes, unser "Starfotograf", Wolfgang und ich sind zur Sternfahrt nach Solingen aufgebrochen. Johannes hat sich hinter Rheindorf von uns verabschiedet, um von dort die 111er-Runde zu fahren. Wolfgang und ich sind weiter Richtung Solingen über Langenfeld, Reusrath, Leichlingen gefahren. Die Steigung nach Solingen ist 6 km lang und ich bin sie bis zum obersten drittel auf dem mittleren Blatt hochgefahren. Erst als ich an der letzten steileren Stelle nur noch eine Trittfrequenz unter 50 hatte, bin ich auf das kleinste Blatt gegangen. Wir sind dann vom Start die 70er-Runde gefahren, wobei Wolfgang bei Witzhelden nach links abgekürzt hat. Die Wertungskarten hatten wir mitgenommen. Die Steigung von Wupperhof nach Solingen hoch bin ich komplett auf dem 2. Blatt mit einer niedrigen Trittfrequenz und einem guten Puls hochgefahren. Wolfgang war ganz zufrieden mit mir. Die teilweise stark kurvigen und engen Abfahrten bin ich mit nicht mehr als 52 km/h runtergefahren, wobei ich trotzdem vor den Kurven gut abgebremst habe, schon wegen des Gegenverkehrs. Es war eine schöne, entspannende Tour, die Wolfgang und mir gut gefallen hat. Wir waren ca. 12:30 Uhr wieder zurück und ich bin dann noch zum Stand des ADFC vom Niederrheinischen Radwandertag in Knechtsteden gefahren. Hinterher habe ich mich noch in der Römertherme gut abgekühlt und nach dem Schwimmen sämtlichen Sprudelmassagen in Anspruch genommen. (Andrea)

28. 06. 2009: "Ford Köln RTF":
Helmut, Wolfgang Reh und ich haben auf der Ford-RTF die Gegend um das Bergische unsicher gemacht. Gefahren sind wir 111 km über Dabringhausen, Wipperfürth, Marienheide, Jörgensmühle, Spitze und Eikamp wieder zurück nach Köln-Höhenhaus. Die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch und teilweise habe ich mich wie im Regenwald gefühlt. Die Sicht ist diesig gewesen, aber trotzdem haben sich die Aussichten wieder gelohnt (auch Rehe haben wir gesehen). Die schattigen und kühlen Waldwege haben wieder sehr gut getan. Helmut ist gut gefahren und die Anstiege waren wellig, so dass ich mit Schwung auf dem großen Blatt runtergefahren und anschließend beim Hochfahren auch auf dem großen Blatt geblieben bin. Nur bei den ganz langen Anstiegen habe ich dann wieder auf das mittlere Blatt geschaltet um im Tritt zu bleiben. Auch Wolfgang ist mit Schwung gefahren und war sogar beim Hochfahren teilweise vor uns. Auf der Tour haben wir Günther getroffen, der die 150er-Runde gefahren ist.  Jürgen kam von seinem Marathon zurück, als wir wieder im Auto saßen und losgefahren sind. Helmut hat uns noch zu Kaffee und Kuchen nach Opladen eingeladen. Bernd und Kalli haben eine Tour ins Bergische gemacht und sind noch dazugekommen. Alex war  mit den Kindern im Auto zu Helmut vorgefahren. Außerdem ist noch Angelika mit ihrem Mann vorbeigekommen. Angelika hat mit Gaby die RSC-Vereinstour vom letzten Jahr mit Transportservice unterstützt. Wolfgang hat mich nach der Kuchenstärkung im Auto mitgenommen und nach Hause gebracht. Das Radfahren hat wieder richtig Spass gemacht und ich konnte mich mal schön ausfahren. (Andrea)

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14. 06. 2009: "Forsbach Tour" RTF in Köln Porz-Grengel:
Bernd, Helmut, Kalli, Wolfgang und ich am Start in Porz-Grengel zur Forsbach Tour. Helmut, Wolfgang und ich sind die 112er-Runde mit 1122 Hm gefahren. Bernd und Kalli wollten etwas schneller und die 150er-Runde mit 1850 hm fahren. Heute hatten wir endlich warme Temperaturen und schönsten Sonnenschein. Um uns herum die tollen Blicke auf das Siebengebirge und das Siegtal. Obwohl wir diese Aussichten kennen, kann ich davon nicht genug kriegen und es ist immer wieder schön, die Blicke schweifen zu lassen. Wir sind viel durch asphaltierte und schattige Waldwege gefahren, die eine schöne Abkühlung nach den sonnigen Abschnitten boten. Bernd und Kalli haben wir am Ziel nicht angetroffen, haben aber auch nicht auf sie gewartet, weil sie für die 150er länger unterwegs sind. Die Tour hat uns allen Spaß gemacht und hoffentlich haben wir für die Vereinstour in die Eifel am nächsten Sonntag gutes Wetter. (Andrea) 

01. 06. 2009: RTF "Mehlemer Zirkel" in Bonn-Bad Godesberg:
 
Helmut, Wolfgang und ich waren um 08:00 Uhr in Bonn-Bad Godesberg am Start. Christian vom PSV Bonn, mit dem wir uns per E-Mail verabredet haben, hat an seinem Wohnort an einer Ecke auf uns gewartet. Anne aus Sankt Augustin hat sich uns angeschlossen. Christian, Helmut und Wolfgang sind ab und zu weiter vorn und Anne und ich unser Tempo gefahren. Die Herren haben zwischendurch auf uns gewartet. Die Panoramablicke bei dem Sonnenschein waren super. Wir sind über die NRW-Grenze nach Rheinland-Pfalz Richtung Bad Münstereifel gefahren. Die Serpentinen hinunter in das Ahrtal bin ich aufgrund der engen Kurven vorsichtig angegangen. Danach ging es 7 km das Ahrtal hinauf, wobei ich von Anfang an das kleinste Blatt vorne genommen habe und in meinem Tritt hochgefahren bin. Bei Anne hat sich die Kette abgehängt. Wolfgang hat es gemerkt und ihr geholfen. Als alle oben angekommen sind, sind wir zusammen runtergefahren. Es war eine schöne Tour von 115 km und wir werden uns wieder mit Christian verabreden. (Andrea)

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17. 05. 2009:
Jedermannrennen Gerolstein/Eifel-Marathon über 209 km
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Nachdem Jürgen den Mönchengladbacher Radmarathon nicht fahren konnte, hatte er sich kurzfristig entschlossen, auch in Gerolstein die lange Strecke, d.h. 209 km mit 3.050 Höhenmetern, zu fahren. Ich selbst hatte mich bereits kurz nach Ostern auf Grund guter Form entschlossen, dort teilzunehmen. Wenn nicht dieses Jahr, wann dann habe ich mir gesagt. Man wird schließlich nicht jünger und die Form vielleicht nie wieder so.

Um möglichst wenig Zeit am Sonntag zu verlieren, hatten wir die Räder bereits Samstag Nachmittag eingeladen. Auf Grund des unbeständigen und relativ kühlen Wetters in der Vorwoche wollte ich kleidungstechnisch auf Alles vorbereitet sein und hatte von der langen Unterhose bis zum luftigen Kurzarmtrikot, vom Wollschal über Wintermütze bis zum Stirnband alles an Radsportsachen aus dem Kleiderschrank geholt, was dieser hergab. Das ging natürlich nicht mehr alles in den Rucksack oder die Sporttasche, zum Glück gibt es ja Waschkörbe und davon in unserem Haushalt reichlich. Also habe ich mir den schönsten ausgesucht.

Trotz dieser ausgefeilten Logistik im Vorfeld hieß das immer noch 4 Uhr aufstehen, frühstücken und anschließend Jürgen abholen. Nach zügiger Fahrt waren wir gegen 6 Uhr 15 in Gerolstein, dadurch hatten wir noch ausreichend Zeit für Parkplatzsuche, Räder ausladen und Startunterlagen sprich Startnummer abholen und am Rad befestigen, bei meinen handwerklichen Fähigkeiten schon eine kleine Aufgabe. Campa-Fahrer sind dabei eindeutig im Vorteil, da keine Schaltzüge stören, um die Startnummer wie ein Nummernschild vorne am Lenker befestigen zu können. Auf der Rückseite der Startnummer war der Transponder für die Zeitnahme eingeschweißt. Nach Rücksprache mit dem Wetterdienst via Internet morgens habe ich mich dann für zwei Unterhemden, ein Langarm- und ein Kurzarmtrikot, darüber noch Ärmlinge entschieden, kurze Hose und Überschuhe. Um von den Verpflegungsstellen unabhängig zu sein, hatte ich mir einige Powerbar Riegel und Gels eingesteckt.

Gegen 7 Uhr 20 stellten wir uns in den sich langsam füllenden Startblock A.Pünktlich um 8 Uhr erfolgte der Startschuß. Und ebenso pünktlich fing es an zu regnen. Beim Briefing kurz vorher hatte es noch geheißen, dass die ersten 6 Kilometer neutralisiert hinter einem Fahrzeug mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h zurückgelegt werden sollten. Wie auch immer, wahrscheinlich hatte der Rennleiter gemeint, 24 km/h pro Achse! Da Jürgen und ich uns nicht unbedingt direkt zu Anfang nach hinten durchreichen lassen wollten waren wir gezwungen, dieses Tempo mitzufahren. Ich habe bei sowas immer die Befürchtung, dass ich auf Grund zu hohen Anfangstempos schon frühzeitig fürchterlich einbreche.

In dem Start-Anfangsgewusel haben wir uns natürlich erst mal aus den Augen verloren. Heiner (Rentergent) hatte mir geraten, darauf zu achten, dass ich in einer passenden Gruppe mitfahre. Leider war das gar nicht so einfach. Entweder waren die Gruppen, die mich überholten, zu schnell oder zu langsam. Hier macht sich natürlich meine fehlende Wettkampfpraxis bemerkbar. Lange Rede kurzer Sinn: Irgendwann war ich alleine auf weiter Flur wurde aber dann von Jürgen eingeholt mit einer dann vom Tempo in etwa passenden Gruppe.

Zur Strecke ist zu sagen, dass es pausenlos rauf und runter ging, allerdings nie richtig steil aber auch nie richtig lange richtig flach. Man kommt praktisch nie ins Rollen.Die Rennstrecke war für den Autoverkehr vollkommen abgesperrt. Zurückzulegen waren eine kleine Anfangsrunde, zwei große Runden und anschließend nochmals eine kleine Runde mit anschließender Rückführung nach Gerolstein. Bereits im Vorfeld hatte ich mir die Streckenteilungspunkte eingeprägt, da ja unterschiedliche Streckenlängen zurückgelegt werden konnten: 51,7 km, 117 km, 140 km und 209 km. Einige Teilnehmer wurden tatsächlich falsch eingewiesen und beklagten sich in diversen Radsportforen darüber. Die Streckenpläne waren jedoch bereits monatelang auf der Webseite veröffentlich und noch in der letzten Woche wurden entsprechende Streckenhinweise per email an alle Teilnehmer verschickt.

Zurück zum Rennen: Auf Grund des Regens mußte man auf den Gefällstrecken höllisch aufpassen, um in den Kurven keinen Abgang in die Botanik zu machen. Blöderweise habe ich ein paar Mal zu lange gebremst. Um noch ohne Sturz durch die Kurven zu kommen, bin ich dann geradeaus gerollt und dadurch praktisch im Scheitelpunkt der Kurve zum Stehen gekommen. Prompt war die Gruppe weg und gewartet hat natürlich keiner! Andrea hätte gewartet! Also habe ich dann 100 bis 200 Meter zur Gruppe wieder zufahren müssen. Wahrscheinlich ein bis zwei Mal zu viel, denn irgendwann mußte ich die Segel streichen und habe den Anschluß verloren. Hatte ich mir vor dem Start noch insgeheim eine Zeit von unter 7 Stunden zugetraut, war ich jetzt nur noch froh, lebend ins Ziel zu kommen. Ein Trost für mich war, dass sich in der Gruppe Katja Hernold befand, die in der Damenwertung den zweiten Platz belegte und wirklich sehr stark gefahren ist.

Letztendlich hieß das für mich, über siebzig Kilometer Alleinfahrt. Vor mir keiner, hinter mir keiner, Jürgen irgendwo dazwischen. Na gut, kampflos gebe ich mich nicht geschlagen, auch wenn diese Strecke einem die Kraft aus den Beinen zog. Durch das ständige Auf und Ab fühlte ich mich letztendlich wie ein angeschlagener Boxer. Also bin in gefahren, was die Beine noch hergaben, was wenig genug war. Abwechslung in die nunmehr einsame Fahrt brachten nach einiger Zeit Krämpfe wechselseitig in den Oberschenkeln. Eine ganz neue Erfahrung für mich , dass man mit gleichzeitigen Krämpfen links vorne und rechts hinten noch pedalieren kann. Die letzten 10 Kilometer nach Gerolstein waren dann flach bzw. leicht abfallend. Als besonderes Bonbon hatten die aber noch eine echt gemeine Steigung einen Kilometer vor dem Ziel eingebaut. Nach 7 Stunden und 12 Minuten habe ich dann das Ziel erreicht mit einem für mich ehrenvollen 4. Platz in der Klasse Grandmasters, Jürgen nach 7 Stunden und 20 Minuten mit dem 23. Platz in der Mastersklasse.

Auf Grund des Regens sahen wir aus, als hätten wir eine 8-Stunden-Schicht mit Rennrad im Kohlenbergwerk hinter uns. Mit den Rädern zum Parkplatz, das Auto näher zum Zielbereich gefahren, damit wir nicht soweit zu den Duschen laufen mußten. Sah lustig aus, ich mit meinem Waschkorb unterwegs, fehlte nur noch das Ariel-Paket. Das Schild "Duschen in 1 km" in der Nähe der Anmeldung hat uns dann den Rest gegeben. Diese 1000 (in Worten tausend) Meter waren uns zu weit. Ja nee is klar, erst 209 km gemütlich durch die Gegend fahren und dann nicht in der Lage sein, diese paar Meterchen zurückzulegen. Alternativ haben wir uns dann notdürftig in der angrenzenden Toilette über Mini-Waschbecken wieder in Menschen zurückverwandelt und die Toilette ein wenig unter Wasser gesetzt.

Die Nudelportion, die Jürgen anschließend ausgab, rettete mein Leben. Für den kommenden Arbeitstag hatte ich nur noch einen Wunsch: Keinen Gegenwind für die Fahrt zur Arbeit mit dem Rad. (Martin)  Bilder folgen

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17. 05. 2009: Worringer RTF
Ich war um 08:30 Uhr am Start in Worringen, da ich nicht wusste, ob jemand meiner Einladung zur Gulaschsuppe folgen würde. Vom RSC habe ich keinen gesehen und bin dann ca. 08:40 Uhr allein losgefahren. Da der Wetterbericht schlecht war, habe ich mich komplett in Gore-Regenklamotten eingekleidet, was die richtige Entscheidung war. Ich bin trotz des Regens immer warm geblieben und hatte unter meinen Helm eine Schirmmütze angezogen, damit meine Brille nicht nass wird. In Roggendorf habe ich Achim Michels und Frank Hürtgen vom RV Komet-Delia aus Köln-Hürth getroffen. Sie haben eine Sternfahrt gemacht und schon 30 Km hinter sich. Sie wollten eigentlich heute die 150er fahren, um auf 200 km zu trainieren, da sie im Sommer Mailand-San Remo fahren möchten. Allerdings haben sie sich aufgrund des starken Regens vernünftigerweise zur 70er-Runde entschieden. Durch die Sternfahrt kommen sie trotzdem immer noch auf 150 km. Mir waren die 70 km gerade recht und sie sind schön gleichmäßig und in normalen Tempo gefahren, da sie auf Ausdauer fahren möchten und nicht auf Schnelligkeit. Daher sind wir die ganze Zeit zusammengeblieben. Ich habe dann erzählt, dass ich in Köln-Marienburg arbeite und Achim erklärte, dass man in Marienburg entweder in einer Gärtnerei oder beim Städtetag arbeitet. Da ich beim Städtetag arbeite, fragte ich ihn, wie er auf den Vergleich kommt. Er hat mir erzählt, dass er als 17jänriger in der Gärtnerei seines Vaters sein Taschengeld aufbesserte und die Firma auch beim Städtetag die Gartenarbeit erledigt hat - so hat er damals schon beim Städtetag gearbeitet. Später hat er mir noch erklärt, dass seine Tante beim Städtetag arbeitete und als ich nach ihrem Namen fragte, hat er mir seinen Nachnamen genannt. Die liebe Kollegin arbeitet immer noch aushilfsweise beim Deutschen Städtetag und ist uns allen als Irmgard Michels bekannt. Da sieht man mal wieder, wie klein die Welt ist und dass ich ausgerechnet bei dieser Regen-RTF Achim getroffen habe. Laut Worringer Verein gab es 139 Anmeldungen und davon ca. 4 Frauen. Ich hatte einen "Schlechtwetterpunkt" mehr bekommen, weil sie auf meiner Wertungskarte gesehen haben, dass ich sonst immer die 111 km mit 3 Punkten fahre. Am Ziel hat es dann aufgehört zu regnen und wir haben uns Kaffee und Kuchen gegönnt, wozu ich Achim und Frank eingeladen habe, da sie so gut gefahren sind und ich so nette Begleitung hatte. Insgesamt hat mir die RTF wieder Spass gemacht und vielleicht treffe ich Achim und Frank mal wieder bei einer anderen RTF.

Nachtrag: Dietmar ist bereits um 7:00 Uhr zur 70 km Runde gestartet. Trotz Regen ist er die Runde zusammen mit 3 anderen Radsportlern völlig durchweicht zu Ende gefahren.

10. 05. 2009: 24. Lülsdorfer RTF in Bonn
Christian, Helmut, Wolfgang und ich sind um 08:00 Uhr in Lülsdorf bei 12 Grad und Hochnebel gestartet. Der Nebel hat sich dicht auf die Felder gelegt. Christian und ich mussten zwischendurch anhalten, um die stark beschlagenen Brillengläser zu putzen, weil wir nichts mehr gesehen haben. Die dunkle Sonnenscheibe habe ich schon bevor wir losgefahren sind abgenommen. In Much und 34 km später brach dann plötzlich die Sonne durch und wir hatten einen stahlblauen Himmel. Jetzt konnten wir endlich wieder die schönen Aussichten, die uns über Lohmar, Drabanderhöhe, Marienfeld, Wersch, Wahnbachtal bis Troisdorf-Spich begleitet haben, genießen. Diesmal haben Christian und Wolfgang ein Schild übersehen und wir mussten wieder ein Stück zurückfahren. Christian und ich sind dann weiter der Beschilderung gefolgt, während Wolfgang über Troisdorf gefahren ist. Helmut ist nach der zweiten Kontrolle wieder schneller gefahren und nach der dritten haben wir ihn dann gar nicht mehr gesehen. Wir sind alle die 115er-Runde gefahren. Als ich zu Hause war, habe ich festgestellt, dass ich die falsche Wertungskarte bekommen habe. Ich habe dort schon angerufen und sie hat meine Wertungskarte, die wir uns morgen per Post zuschicken. (Andrea)

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03. 05. 2009: Radmarathon "Rund um das Gladbacher Münster"
Nachstehend ein kurzer Bericht zum Gladbacher Radmarathon über 230 km:

Für diejenigen, die jetzt einen streng sachlichen Bericht erwarten, sei auf die ausführliche Beschreibung auf Hernolds Radsportseiten im Internet verwiesen.
Alle, die den Mönchengladbacher Radmarathon schon gefahren sind, wissen was das bedeutet: Sonntags um 4.45 Uhr aufstehen, 5.15 Uhr die Räder ins Auto packen und gen
Mönchengladbach fahren, um den Massenstart um 6.30 Uhr nicht zu verpassen. Wer kann so bekloppt sein? Dieses Jahr waren es Götz und Martin, Jürgen mußte auf Grund von Schichtarbeit absagen und Heiner war Samstagabend auf einer Geburtstagsfete mit Reinfeiern in den Sonntag.
Und der gemeinsame Massenstart ist wichtig, bedeutet er doch, quasi mit dem Autobus mit einem 36er-Kilometer-Schnitt bis Schevenhütte kutschiert zu werden. Denn dort beginnt der Radmarathon eigentlich erst richtig. Und es sind dann immerhin schon rund 70 km gefahren.
Wir also folgerichtig pünktlich in
Gladbach eingetroffen; noch mal kurz zur Toilette, natürlich lange Warteschlange mit Ausgabe von Nummern. Zum Glück war auf der Damentoilette gar nichts los, wie ich nach einem prüfenden Blick durch die Tür feststellen konnte. Gleichberechtigung mal anders ;-) Äußerst hinderlich dabei, dass ich auf Grund der Witterung kein Kurzarmtrikot mit durchgehendem Reißverschluß anhatte. So mußte ich mein Trikot über dem Kopf ausziehen. Eine mühsame Angelegenheit und mit dem ganzen Equipment in den Rückentaschen echt zirkusreif! Vor einigen Jahren ist mir dabei der komplette Inhalt der Trikottaschen einschließlich Handy und Autoschlüssel in die Klo-Schüssel gefallen. Prost Mahlzeit! Das gab glatt zwei Extrapunkte auf der Wertungskarte.
Gleich beim ersten Anstieg bei Schevenhütte reduzierte sich die Spitze des Feldes auf etwa 30 Personen,
Götz und ich waren noch dabei. Um den Anschluß nicht zu verlieren, hatten wir die ersten beiden Kontrollen ausgelassen. Nachdem wir Didi Ringel an der Spitze des Feldes begrüßen konnten, waren wir uns aber schnell einig, nach der dritten Kontrolle hinter Mariawald eine Gruppe zu suchen, die unserem Tempovermögen mehr entsprach.
Wir sind dann zunächst alleine Richtung Rursee gefahren und haben uns mit einigen Leuten vom TV Kettwig zusammengetan. Bis wir dann irgendwann, nach der Warmverpflegung, von der Pulheimer Truppe eingeholt wurden, die mir ob ihrer Tempobolzerei schon bei der RTF in Holweide vor einigen Wochen aufgefallen waren. Und so war es dann auch: Im Flachen wurde gefahren, als gebe es kein
Morgen mehr, die wenigen noch folgenden Steigungen konnten Götz und ich zum Ausruhen nutzen. Zu allem Unglück waren auch noch zwei Leute mit Liegelenker dabei. Ich kann nur eins dazu sagen: Die konnten wirklich nur geradeaus fahren, waren völlig unempfänglich für Gegenwind (so wie ich in meiner Anfangszeit) und ließen glatt 8 Mann auf der Windkante verhungern. Irgendwann habe ich abreißen lassen, hatte aber das Glück, dass die Truppe durch eine rote Ampel aufgehalten wurde. Ja Pech würde meine Tochter dazu sagen.
Nach etwas über 7 Stunden konnten wir einen Kilometerschnitt von 32,5 km/h bis nach
Mönchengladbach "retten". Und jetzt sitze ich zu Hause am PC, verfasse diesen Bericht und kann mich kaum noch bewegen, alles tut weh, von den Schienbeinen bis zum linken Ohrläppchen. Noch mal tue ich mir das bestimmt nicht wieder an! Wann war nochmal der nächste Radmarathon? (Martin)

03. 05. 2009: RTF"Von der Erft zur Urft" des RSV Euskirchen
Am Start von Euskirchen haben wir Günther getroffen, der aber schon vor uns losgefahren ist. Peter haben wir noch am Ziel gesehen. Er ist die 150er-Runde gefahren. Wolfgang und ich sind die 115-er-Runde gefahren. Die RTF in Euskirchen hat alles bisher dagewesene getoppt und war unbeschreiblich schön. Der Radsportverein hat 90 % der Strecke außerhalb von Straßen ausgesucht; also nur asphaltierte Wirtschaftswege und Waldwege, die die Euskirchener selbst als Trainingsrunde fahren. Wir haben nur Vogelgezwitscher und Kirchenläuten gehört, ansonsten war nur Natur und Stille um uns rum. Die Strecke ging zum Naturschutzentrum Nettersheim und durch den Nationalpark Eifel. Die Steigungen sind schon stark gewesen und wir sind auf den flachen Strecken ruhig gefahren, um wieder Kraft für die nächsten Steigungen zu sammeln. Die Höhenblicke waren entsprechend schön und auch viel. Wir hatten Aussicht auf das Ahrgebirge und tiefe Blicke in Täler. Nach der zweiten Kontrolle sind wir mit Christian vom Polizeisportverein Bonn gefahren, der sich uns angeschlossen hat. Er war so zufrieden mit uns, dass er nächste Woche die Lülsdorfer RTF mit uns fahren möchte, wenn wir uns dort treffen und noch eine Bekannte mitbringen. Nach der dritten Kontrolle bin ich mit Christian und ein paar anderen die Abfahrt bis zum Schluss runtergefahren, hätten aber auf der Hälfte links abbiegen müssen. Wir haben es unten gemerkt und sind dann wieder ein Stück hochgefahren. Dadurch haben wir Wolfgang "verloren", aber er hat am Ziel auf uns gewartet. Mit dieser RTF habt ihr wirklich etwas verpasst; ich hoffe nächstes Jahr fahren ein paar mehr mit. Es müssen nicht immer 200 km sein; 150 km und 114 km reichen bei solch schönen Strecken schon aus. Es war wie ein Urlaubstag. Bernd: Die Euskirchener Strecke lohnt sich mehr als der Gladbacher-Marathon, weil Du dort nur in der Eifel fährst. (Andrea)

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01. 05. 2009: RTF "Rund um Schloß Bensberg"
Wolfgang, Helmut und ich haben eine Sternfahrt über Leverkusen, Dünnwald nach Refrath gemacht . Wir sind die 70er-Runde gefahren und am Ende hatte ich 140 km auf dem Tacho. Die Tour durch das Bergische war wieder wunderschön. Die gelben Pusteblumenfelder bildeten einen schönen Kontrast zu dem leuchtenden grünen Gras und den dunklen Wäldern an den Hügelketten. Wir sind über Jörgensmühle an dem Denkmal unserer 4-Tages-Tour mit dem Segensspruch vorbeigekommen. Zum Schluss ging es noch mal ordentlich nach Schmitzhöhe hoch. Wir haben unterwegs noch Heiner getroffen, der mit seinem Trupp auch als Sternfahrt und 70er-Runde unterwegs war. Außerdem haben wir Günther an der letzten Kontrolle getroffen, der mit dem Auto angefahren und die 114-er-Runde gefahren ist. Helmut ist super drauf und fährt uns allen davon. Bei ihm sieht es aus, als ob er die Steigungen hochfliegt. Das Training in seinem Revier (Bergisches Land), sein neues Rennrad und die 4-Tages-Tour im Hunsrück hat ihn richtig gut in Form gebracht. Wir haben uns dann alle wieder am Ziel getroffen und sind dann nach Hause gefahren, jeder so, wie er gekommen ist. (Andrea)
Nachtrag: Auf der Seite der Staubwolke Refrath unter vielen anderen Bildern auch das hier von Wolfgang und Andrea

26. 04. 2009: "Klimmen-Banneux-Klimmen-RTF"
Martin mit Heiner in Holland und Belgien bei Klimmen-Banneux-Klimmen-RTF unterwegs. Eine gänzlich andere RTF ohne Startnummern und Kontrollstempeln mit nur einer Verpflegungsstelle auf der Hälfte der Strecke. 140 Kilometer und 2100 Höhenmeter, davon ein Anstieg mit 18 %. Völlig unvorbereitet war ich auf das rücksichtsvolle Verhalten der Autofahrer, die gänzlich auf ihre Vorfahrt verzichteten. Ein entspannter Sonntag mit entspannten Mitfahrerinnen und Mitfahrern. Weitere Kommentare und Bilder dazu auf der Seite vom team-power-on.de

26. 04. 2009: "25. Sankt Augustiner RTF"
Die heutige RTF in Sankt Augustin/Menden war ganz nach meinem Geschmack. Die Steigungen waren eine gute Mischung zwischen knackigen, steilen und schönen langen Steigungen (jedenfalls für mich) . Teilweise bin ich wieder mit dem kleinsten Blatt vorne gefahren, bin aber dafür gut hochgekommen. Die Aussichten waren wieder wunderbar. Überall haben uns Hügelketten, bunte Kuhweiden mit viel Wald zwischendurch und schönster Sonnenschein begleitet. Wir sind durch Rheinland-Pfalz Richtung Altenkirchen gefahren und daher durch den Westerwald und anschließend das ganze Siegtal runtergefahren. Das hat mich sehr an unsere 4-Tages-Tour erinnert. Es wurde viel auf kleinen Nebenstraßen und durch Dörfer gefahren. Die Landstraßen waren wenig befahren und die Abfahrten konnten wir gut angehen. Diese RTF ist wirklich nur zu empfehlen. Da hätten alle ihre Freude daran gehabt. (Andrea)

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05. 04. 2009: RTF "Sülztalrundfahrt" der BSG Köln
Wolfgang und ich haben am Start noch Dietmar, Günther, Jürgen und Martin getroffen. Ich nehme an, dass Dietmar, Jürgen und Martin eine Sternfahrt gemacht haben. Sie sind eher losgefahren, da wir uns erst noch anmelden mussten. Der Tag war zwar diesig, aber von der Temperatur gut zu fahren. Ich bin meinen Tritt gefahren und es waren allerhand Rennradgruppen unterwegs, denen wir uns zwischendurch angeschlossen haben. Wolfgang hatte noch einen Platten. Es hat wieder Spaß gemacht, 111 km außerhalb unseres Trainingsgebietes durch das Sülztal zu fahren und die vielen Rennräder unterwegs "surren" zu hören.
Wolfgang und ich hatten eine brenzlige Situation, als ein Autofahrer auf einer Landstraße in rasendem Tempo einen anderen überholte und erst ganz knapp vor uns wieder auf seine Fahrbahn eingeschert ist. Wenn der das nicht geschafft hätte, hätten wir keine Chance gehabt. (Andrea)
 

21. 03. 2009: RTF "25. Erftstädter Frühjahrsroller"
Peter, Wolfgang und ich sind um 08:00 Uhr bei 3 Grad und Sonne Richtung Pulheim-Sinthern gestartet um noch Günther abzuholen. Die Strecke bis zur Erft führte  über Kerpen-Horrem und Kerpen-Türnich. Anschließend konnten wir dann schöne Rad- und Wirtschaftswege entlang der Erft mit viel Natur ohne jeglichen Straßenverkehr bis kurz vor Erftstadt genießen. Die Streckenführung hatte Peter übernommen. Am Start waren schon etliche andere RennradfahrerInnen und es war wieder schön, so viele bunte Trikots und Rennräder zu sehen. Zurück hat uns Peter dann entlang der Erft und über die bekannte Steigung von Quadrath-Ichendorf geführt. Es war eine gute Runde und ich hatte noch soviel Zeit, nachmittags die Sonne in der Römertherme zu genießen und zu entspannen. (Andrea)

 

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