RTF 2008 und sonstige Berichte:

28. 12. 08: Jahresabschlußrunde im Bergischen Land
Jürgen und Martin bei Sonnenschein und eisiger Kälte nochmals im Bergischen Land unterwegs. Auf der Abfahrt von Hohkeppel Richtung Loxsteeg wurde Martin fast von einem kapitalen Hirschen vom Rad geholt, der unvermittelt aus dem etwas höher gelegenen Wald über den Straßengraben sprang, auf dem Asphalt keinen Halt fand, fast stürzte (besser der Hirsch als wir) und auf der anderen Seite im Wald wieder verschwand.
Auf der Rückfahrt dann noch Einkehr bei Cafe Bauer in Bechen zum Aufwärmen und Kuchen essen. Ein schöner Jahresabschluß trotz der niedrigen Temperaturen.

29. 11. 08: Trainingsrunde im Bergischen Land
Martin und Jürgen am Samstag im Bergischen Land unterwegs. Bei kalten aber trockenen Bedingungen ging die Tour Richtung Leverkusener Brücke, Odenthal, Bechen, Biesfeld, Schmitzhöhe bis nach Hohkeppel und von dort über Loxsteeg, Müllemich, Hommerich und Kürten-Olpe zurück. Heiner ist uns auf dem Rückweg noch entgegengefahren und hat uns nach einem Verpflegungsstop beim Plus-Bäcker in Leverkusen-Alkenrath in seinem Windschatten schön nach Hause gebracht. Am Ende 123 km für Jürgen und 115 km für Martin mit 1.400 Höhenmetern. (Martin)

18. 10. 08: RTF Bezirksabschlußfahrt in Mönchengladbach
Wolfgang und ich sind heute die Bezirksabschlussfahrt in Mönchengladbach gefahren. Wir haben uns um 07:30 Uhr bei einem feuerrotem Sonnenaufgang ins Auto gesetzt um um 08:30 Uhr in MG-Rheindahlen bei 7,5 Grad zu starten. Die Strecke ging nur über abgelegene Wirtschaftswege und wenig befahrene Land- oder Kreisstraßen.  Bei Oberkrüchten haben wir  Deutschland hinter uns gelassen und sind in den Niederlanden angekommen. Dort haben wir an der 1. Kontrollstelle Dieter aus Viersen, der ursprünglich aus Riesa bei Sachsen kommt, getroffen. Er ist schon letzte Woche und vor einem Jahr ein Stück mit uns mitgefahren. Da die Strecke die umgekehrte Trainingsrunde seines Vereins Blitz 02 Viersen (02 für 1902 gegründet)  ist, hatten wir einen guten Reiseführer. Er hatte uns erklärt, dass wir gerade ein Naturschutzgebiet durchqueren. Wir fuhren 10 km durch eine asphaltierte schöne Herbstwaldallee. Nach weiteren 10 km im Kreis Limburg, wozu auch das Schwalm-Nettetal gehört, haben wir die Niederlande wieder verlassen und sind im Kreis Heinzberg angekommen. Auch dort hat uns die typische hübsche Niederrhein-Landschaft mit den Wiesen, Feldern, kleinen Dörfern, vielen Bäumen und schönen Trauerweiden sowie einigen Pferde- und Kuhweiden die ganze Zeit umgeben.  Allerdings sind wir fast 70 km gegen den Wind gefahren. Wolfgang hat sich größeren Gruppen angeschlossen, während ich mit Dieter ruhiger gefahren bin und er mir viel über seine Heimatdörfer erzählt hat. In Effeld findet z. B. an Allerheiligen ein Spargelfest statt, an dem viele Einwohner aus den umliegenden Dörfern zusammenkommen. Schließlich sind wir, bevor wir über die Rur gefahren sind, dann im Kreis Düren angekommen, um bei Rückenwind die letzten Kilometer Richtung MG-Rheindahlen zu fahren. Die RTF in Mönchengladbach ist durch die flache Strecke sehr schön zu fahren und auch der Niederrhein hat seine landschaftlichen Reize. Die RTF-Saison ist nun vorbei und im Winter denke ich auf den Trainingsrunden an die eine oder andere schöne RTF zurück und zehre davon. Gleichzeitig kommt jetzt die gemütliche Zeit, in der wir wieder Kräfte für die neue Saison sammeln können.

11. 10. 08: RTF Bezirksabschlußfahrt Mittelrhein Süd in Lohmar
Wolfgang und ich sind um 09:00 Uhr in Lohmar bei frischen 7 Grad gestartet. Es waren sehr viele RadsportlerInnen am Start; teilweise haben sich Schlangen an der Anmeldung gebildet - alle wollten noch den goldenen Oktober genießen. Außerdem habe ich noch Michael Hokkeler getroffen, der in unserer Firma in einem anderen Verband in  der dritten Etage arbeitet. Er ist in einem Kölner Radsportverein, der die Kölner Traditionen berücksichtigt (Internetadresse:
www.dasimmerdabei.net)
Die ruhige Herbststimmung war wunderschön: Der Nebel hing über den Baumspitzen, die Felder sahen aus, als ob sie von Reif bedeckt sind und die Bäume leuchteten durch die strahlende Sonne in den schönsten Farben. Heute hat mich die Landschaft an den "Indian Summer" von Amerika und Kanada erinnert (warum in die Ferne schweifen - das Gute liegt so nah). Die Streckenführung war super. Wir sind ein paar gute Steigungen gefahren (teilweise habe ich das kleinste Blatt benutzt)  und die Ausblicke waren um so schöner. Ich sehe mir nie Rosamunde Pilcher an; jetzt weiß ich auch, warum. Wenn man im Bergischen Land fährt, hat man die Natur und die Landschaft "live". Manche Straßen waren nur dazu da, um die umliegenden Dörfer miteinander zu verbinden. Ansonsten waren links und rechts nur Hügelketten mit tollen Aussichten um einen herum. Ich hatte schon das Gefühl, fernab von der Zivilisation zu sein.
Die Strecke ging über Lohmar, Rösrath, Lindlar, Hohkeppel, Much und Krawinkel. Das Fahren hat richtig Spass gemacht; auch weil mein Rennrad jetzt generalüberholt ist (neue Schaltgriffe rechts, neue Kette, neue Kassette und neue Bremsbelege - fährt wie eine eins). Man hat sich beim Hochfahren warmgefahren und bei den Abfahrten den kühlen Wind und später die wärmende Sonne im Gesicht gespürt. Peter haben wir an der zweiten Kontrollstelle getroffen, der wiederum Marlies und Wolfgang gesehen hat. Peter ist den Rest  mit uns mitgefahren. Er ist übrigens vom Urlaub in der Provence zurück. Er ist den Mont Vonteux in zwei Stunden hochgefahren. Er hat erzählt, dass er vor 17 Jahren mit dem Auto hochgefahren ist und sich nie hätte träumen lassen, dass er diesen Berg mal mit dem Rennrad hochfährt. So ändern sich die Zeiten. Durch die heutigen vielen Eindrücke kam es mir auch vor, als ob ich eine Woche Urlaub gehabt hätte; so anregend und gleichzeitig entspannend war die Tour.

27. 09. 08: 30. Quadrather Jubiläums RTF
Wolfgang Probst, Wolfgang Schuster, seit langem mal wieder Günther Heidinger, aus der Reha nach seiner Knie-OP entlassen und ich sind nach Sternfahrt vib Hackenbroich aus um ca. 10:00 Uhr in Quadrath-Ichendorf gestartet. Wir haben die Wertungskarten direkt wieder zurück- bekommen, so dass wir die Runde über Kerpen-Türnich bis Elsdorf gefahren sind und dann über die ehemalige Trainingsrunde durch den Ortskern Bedburg durch und dann wieder am Kalliberg zurückgefahren sind. Wir sind aber alle auf unsere über 100 km gekommen. Morgens war es noch sehr frisch, aber durch die stärker werdende Sonne wurde es nach der 2 Kontrolle wärmer. Die Bäume schienen in der Sonne in voller Pracht in ihren Herbstfarben in orange, gelb, rot und dunkelrot. Unterwegs hat sich noch ein Gast, Bruno, angeschlossen, der schon vor zwei Jahren mit uns gefahren ist. Die Tour war sehr schön und hat allen Spass gemacht. (Andrea)

21. 09. 08: RTF Welldorfer Spätsommertour
Wolfgang und ich sind heute um 07:30 Uhr bei Sonnenaufgang gestartet. Die Temperaturen waren noch recht frisch und ich hätte schon die Winterrennradschuhe anziehen können; die Füße wurden schon ziemlich kalt. Wir sind bis Niederaußem und dann auf der B477 und weiter bis sie zur B55 wurde, gefahren. Durch die frühe Sonntagmorgenstunde gab es wenig Verkehr und es war angenehm auf dem gut asphaltiertem Seitenstreifen zu fahren. Wir sind dann bei der Ausfahrt Oberembt rausgefahren und weiter über die Dörfer nach Welldorf. Der morgendliche Himmel sah recht schön aus durch die teilweise durchkommende Sonne. Wir sind dann noch die 40er Runde gefahren, um auf unsere 4 Punkte zu kommen. Zurück sind wir dann über unsere Trainingsrunde Richtung Spiel, Rödingen, Kirchtroisdorf, Grevenbroich usw. gefahren. Wir haben dann wieder vor Büsdorf die Abkürzung geradeaus Richtung Stommeln genommen. Da meine Schaltung dringend überholt werden muss (wahrscheinlich mit Ersatzteilen), bin ich auf dem Rückweg nur auf dem großen Kranz und hinten einen der leichteren Gänge gefahren. Selbst den Kalliberg habe ich geschafft, auf dem großen Kranz zu fahren. Ich hatte zwar nur eine Trittfrequenz von 60 aber dafür 20 bis 21 km/h. Damit war ich schon sehr zufrieden. Alles in allem sind wir gut durchgekommen und es hat wieder Spaß gemacht, mit dem Rennrad zu fahren. (Andrea)

14. 09. 08: RSC Vereinstour ins Bergische zum Kaffetrinken nach Schloß Gimborn
Sieben Radsportlerinnen: Andrea, Bernd, Helmut, Jürgen, Martin, Noppel und Wolfgang sind zur Tour ins Bergische Land gestartet. Josef hat sich uns hinter der Leverkusener Brücke angeschlossen, den wir zufällig getroffen haben. Das Wasser des Rheins glitzerte tiefblau in der Sonne. Schon bald hatten wir die Straßen hinter uns gelassen und sind über ländliche Wege abseits des Verkehrs gefahren. Martin hat die Strecke wunderschön ausgesucht; die Panoramablicke sind diesmal unbeschreiblich. Die Aussicht war so schön durch die stark strahlende Sonne, dass die Felder hellgrün leuchteten. Wir konnten auf tief unter uns liegende Täler und weit entfernte Bergketten sehen. Das Gras und die Maisfelder glitzerten noch durch den Regen der vergangenen Tage. Einmal ist ein Raubvogel ziemlich tief über uns geflogen. Die Steigungen sind teilweise beachtlich, besonders bei Berrenberg. Kurz danach sind wir bei Schloss Gimborn angekommen und haben uns dort mit Kuchen gestärkt. Nach der Pause ging es nochmals eine starke Steigung nach Dürhölzen hoch und dann haben wir es nach einem kleinen Abstecher mit noch einer Steigung geschafft. Martin wollte uns noch einen Panoramablick gönnen, bevor wir Richtung Odenthal gefahren sind. Man merkt an der Streckenführung von Martin, dass er das Bergische Land wie seine Westentasche kennt. Ich habe geglaubt, auf den RTF's schon einiges gesehen zu haben, aber wenn man mit Martin fährt, übertrifft es immer noch alles andere. Bernd und Martin haben die Tour bei Andrea auf der Terrasse im Sonnenschein ausklingen lassen. Diejenigen, die nicht mitgefahren sind, haben heute wirklich etwas verpasst. Vielleicht sind es im nächsten Jahr wieder mehr. (Andrea)
 

RTF Westerwald-Siegtaltour in Hennef:
Wolfgang und ich sind um 08:00 Uhr in Hennef/Sieg gestartet und fuhren schon am Anfang an der idyllischen Landschaft der Sieg entlang. Die Zweige der Bäume hingen über der Sieg und das Wasser floss gemächlich dahin. Die Sonne warf Licht und Schatten über den Asphalt. Hinter Leuscheid kam der erste Ausblick auf eine schöne Tallandschaft mit geschwungenen Feldern und Hügeln. Der Himmel war teilweise hell und dunkel bewölkt, den die Sonne mit ihren Sonnenstrahlen durchbrach. Es wehte ein erfrischender kühler Wind, der im Gegensatz zu unserer schwülen Luft sehr angenehm war. Die Strecke war sehr gut beschildert und wunderschön ausgesucht. Wir waren nur auf verkehrsarmen Straßen, Wald- und Wirtschaftswegen unterwegs. Wir sind durch kleine Dörfer gefahren, von deren Existenz wir sonst nie erfahren hätten.  An jedem Hügel waren tolle Blick auf die Landschaft umher. Auch wenn die Strecken sich teilweise von anderen RTF's wiederholen, erscheinen die Hügelketten durch die verschiedensten Wetterlagen immer wieder in einem anderen Licht. Heute hat mich die Landschaft an ein Buch erinnert, in dem es um ein walisisches Bergarbeiterdorf geht (Titel: So grün war mein Tal). Ich habe die RTF mit allen Sinnen genossen (sogar den Geruch des Holzes von gefällten Bäumen hat der Wind "rübergetragen") und freue mich schon auf die von Martin ausgearbeitete Tour ins Bergische Land am Sonntag.
Wir sind die 111er-Strecke mit 850 Hm gefahren und trocken nach Hause gekommen. (Andrea)

Radmarathon 14. 16 Talsperrenrundfahrt in Gevelsberg:
Start für Peter und mich morgens 5:40 Uhr in Nievenheim. Eine Stunde später beginnt für uns in Gevelsberg mit dem Sonnenaufgang der Marathon.
Es geht direkt aufwärts, gut zum warm werden. Von den ersten Höhenzügen hat man einen tollen Ausblick über im Nebel liegenden Täler (Ich bau mein Stativ auf und mach noch ein paar Fotos), leider sind die Höhenzüge nicht ewig und wir müssen runter in die Täler und in den Nebel, aber nicht lange, denn nun geht es rauf und runter und auch die Sonne schafft es den Nebel bis zur ersten Kontrolle aufzulösen. Nachdem wir die zweite Kontrolle hinter uns hatten, trafen wir an der fünften!?! Kontrollstelle auf Martin und Jürgen, bzw. sie auf uns, und 30 bis 40 andere Marathonis, die eine Streckenteilung falsch verstanden hatten (Peter meinte noch: Wir müssen hier rechts, aber nachdem uns noch andere versicherten, dass wir richtig sind...). Wir waren nur 3 Stunden zu früh an der Kontrolle, die sich zum Glück schon im Aufbau befand und so konnte man uns den richtigen Weg weisen, den wir dann auch, Navi sei Dank, wiederfanden. Ab da hatten wir auch noch einen dritten Mitfahrer. Er war auf seinem ersten Radmarathon unterwegs.

Martin und Jürgen fuhren dann zur 3.Kontrollstelle vor, um bei unserem Eintreffen die Plätze frei zu machen (Sie waren mit ihrer Mahlzeit schon fertig). So konnten auch wir unsere Warmverpflegung Spaghetti Bolognese im Sitzen essen.

Anschließend fuhren wir gemeinsam los, aber Jürgen und Martin konnten nur kurz Peter, dritter Mitfahrer und mein Tempo halten und entfernten sich aus der Gruppe. Bei mir stellten sich nach jetzt 120 km die ersten Ermüdungs- Symptome ein, die ich aber in den Abfahrten, Dank meines Kampfgewichts von 85 kg, etwas ausgleichen konnte.

Kontrolle 4 und anschließend der höchste Punkt der Tour waren, nach einer Rampe von ca.18% geschafft und wir fuhren nach Kierspe runter, über teils sehr ruppigem Asphalt (Flickenteppich), der uns auch an der uns bekannten 5.Kontrollstelle ein Wiedersehen mit Jürgen und Martin bescherte. Jürgen hatte sich auf einen der Abfahrten einen Platten eingefangen.

Nun ging es ohne nennenswerte Vorkommnisse, ein paar Hügel noch rauf und runter, uns fehlten ja noch einige Höhenmeter zu unserem Tagesziel von 2800 Höhenmetern und der letzten Talsperre zur 6. Kontrolle und anschließend fast nur noch bergab ins Ziel.

Auf dem Weg zur Dusche trafen wir noch auf Martin und Jürgen bei einer Tasse Kaffee und der Planung des nächsten Radmarathons in Hennef. Nach 210 km, 2800 Höhenmetern, 16.Talsperren, meist ruhigen Straßen und Spaghetti Bolognese machte der Marathon in Gevelsberg Lust auf mehr. Beim nächsten Mal mit einer 25 mm Bereifung (Bernd)

Herkunft und Schreibweise des Namens Kalli und Kalliberg:
Ich möchte dich jedoch mal auf einen Punkt hinweisen, der aus heutiger Sicht schon fast historische Wurzeln hat: Du nennst unseren Sportskameraden Reiner halbrichtig Kali und die lang gezogene Steigung vor GV den Kaliberg. In Zeiten steigender Kalipreise und dem vermutlichen Einzug der Kali; Salz AG in den DAX möchte ich vermeiden, dass nachher noch die Straße auf den Kaliberg abgerissen wird und man dort - vergeblich - Kali-Vorkommen suchen wird.
Die Geschichte ist nämlich völlig anders: In grauer Vorzeit, irgendwann Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts kam ein junger Radfahrer namens Reiner erstmals zum RSC-Training. Er fiel direkt auf, da er etwas Lustiges auf dem Kopf trug, was damals noch sehr selten war und dazu ganz schön merkwürdig aussah, nämlich einen Helm. Dieser Helm mit Reiner unten drunter hatte gewisse Ähnlichkeit mit dem gerade aus dem Ei gesprungenen Zeichentrick-Vogel Kalimero, so dass schon bald keiner mehr von Reiner sondern alle von Kalimero sprachen. Mundfaul wie Nievenheimer nun mal sind, wurde dann aus Kalimero der Kalli und zwar mit Doppel-L!
Kalli zeigte gute Fortschritte und fuhr schon bald ein flottes Tempo mit. Bald schon fiel auf, dass seine besondere Stärke vor allem an besagter, damals noch namenloser Steigung bei GV lag, wo er selbst den damals als unbesiegbar geltenden Herbie Raddatz so manches Mal das Hinterrad zeigte. Da es immer schon ein Ärgernis war, dass dieser Streckenabschnitt zwar sehr unangenehm aber noch immer namenlos war, wurde er aus Ehrfurcht vor dieser Leistung von da an als Kalliberg bezeichnet. Hier kommt übrigens meinerseits neben Respekt auch eine gehörige Portion Neid dazu, schließlich wurde trotz jahrelanger Ortsschildsprintqualitäten noch immer kein Ort nach mir umbenannt (Vorschlag: Noppeldorf, Noppelrath oder vielleicht Noppelhoven....).
Also nix mit Kali-Salz sondern eher Eierschale! Heutzutage sind wir ja eigentlich alle kleine Kalimeros, aber in Wirklichkeit gilt natürlich der weise Highlander-Spruch: Es kann nur einen geben! (Noppel)

24. 08. 2008: Lüsdorfer RTF:
Bernd, Wolfgang und ich sind heute die 115 km Runde der RTF in Bonn-Lülsdorf zur Trabenderhöhe gefahren. Frühmorgens glitzerte das nasse Gras und der Wald noch vom Regen der letzten Nacht in der Sonne. Durch die Wälder schienen die Sonnenstrahlen durch Nebelfelder durch. Die Ausblicke auf den Höhen sahen wieder toll aus. Morgens war es noch frisch und es wehte ein kühler Wind. Leider führte die RTF auch an der B56 und an einer stark befahrenen Landstraße entlang. Bernd meinte, nächstes Jahr könnten wir uns eine andere RTF aussuchen. An dieser Stelle noch herzlichen Glückwunsch an Götz. (Andrea)

18. 08. 2008: RTF Polizeistern in Bonn:
Dietmar, Wolfgang und ich sind heute die RTF in Bonn gefahren. Die Strecke war landschaftlich sehr schön; wir hatten Sonne satt aber teils heftigen Wind. Besonders auf der stets ansteigenden Strecke nach Satzvey kam uns der Wind entgegen. Dann waren die nächsten Höhepunkte Bad Münstereifel (das Radioteleskop konnte man an einer Stelle gut sehen, die Schüssel sieht schon gigantisch aus), der Decke Tönnes und ins Ahrtal und wieder bergauf aus dem Tal heraus. Die letzten km gingen dann bergab und flach ins Ziel. (Andrea)

03. 08. 2008: Sommer RTF in Alsdorf
Wolfgang und ich sind um 07:00 Uhr bei Sonnenschein über Stommeln, Niederaußem entlang der B55 und dann in Welldorf über Aldenhofen nach Alsdorf gefahren. Der Himmel war stahlblau mit weißen Schäfchenwölkchen und die Strohballen auf den abgeernteten Weizen- und Roggenfeldern leuchteten golden mit der Sonne um die Wette. Auf dem Hinweg hatten wir die ganze Zeit starken Gegenwind, da wir fast nur geradeaus Richtung Sophienhöhe gefahren sind. Nach der Anmeldung in Alsdorf haben wir uns dort mit Kuchen gestärkt und sind dann bei gutem Rückenwind Richtung Welldorf über Spiel, Rödingen auf unserer Trainingsrunde zurückgefahren. Am Kalliberg sind wir geradeausgefahren, um wieder in Stommeln rauszukommen. Auf dem Weg nach Hackenbroich ist mir noch Martin entgegengekommen und Hans-Jürgen (Marx) habe ich auf der Dormagener Straße angetroffen, der auch von seiner Tour nach Hause gefahren ist. Die Tour hat uns sehr gut gefallen. (Andrea)

27. 07. 2008: RTF Siegburger Radfahrtag
Wolfgang und ich sind um 08:00 Uhr bei Nebel in Siegburg die 115er-Strecke gestartet. Um zehn Uhr kam die Sonne raus und die Spitzen der Hügelketten waren noch im Nebel versunken, während das Gras durch den Regen der letzten Nacht sattgrün leuchtete. Die Siegburger Strecke ist landschaftlich sehr schön mit abgelegenen Wald- und Nebenstraßen. Wir sind in Schladern an der Straße mit dem Wegweiser zum Bergischen Hof vorbeigekommen und auch an der Baustelle vom letzten Tag unserer 4-Tages-Tour. Dort hat sich noch nichts geändert und wir mussten wieder absteigen und schieben. Alles in allem war es eine sehr schöne Tour mit viel Sonne und kühlem Schatten im Wald. (Andrea)

20. 07. 2008: 23. Condor-Flug des TSV Immendorf
Wolfgang und ich haben es gewagt und sind trotz des heftigen Schauers um 07:00 Uhr mit dem Auto nach Immendorf aufgebrochen. Jürgen war schon am Start, um den Marathon zu fahren. Wolfgang, Jürgen und ich sind tatstächlich trocken durch die 150er/200er-Strecke gekommen. Nur auf dem letzten Stück bei Wesseling muss es heftig geregnet haben, denn die Straßen waren nass.
Jürgen ist den Marathon den größten Teil allein gefahren; er hat sich nur am Anfang und am Ende einer Gruppe angeschlossen und uns dann in Wesseling sogar noch eingeholt, obwohl er 50 km mehr gefahren ist als wir. Es war teilweise sogar recht sonnig. die Landschaft sah toll aus. Über uns die dunklen Wolken oder Schäfchenwölkchen, die Sonne beschien die Felder, welche aufgrund der verschiedenen Anbauarten und Schattenspiele im Himmel in grün, gelb und den verschiedensten Farbtönen leuchteten. Der Blick in die Ferne war so klar, man konnte ganze Hügelkuppen kilometerweit sehen. Der Himmel über uns erschien mir wie ein Meer.
Vielleicht etwas zu poetisch, aber heute war ich wirklich begeistert - oder meine 2-Wochen-RTF-Abstinenz kommt zum Vorschein. (Andrea)

13. 07. 2008: Rennradwoche des Hotels Lindenhof in Naturns (Südtirol)
Beim Zeitfahren am 10.7.2008 auf das Timmelsjoch im Rahmen der Rennradwoche des Hotels Lindenhof in Naturns war der RSC Nievenheim stark vertreten. Jürgen Hirschmann belegte den ersten Platz und benötigte für die 27 km lange Strecke mit 1.800 Höhenmetern 1 Std. 53 Minuten, Martin Buß belegte den zweiten Platz mit 1 Std. 55 Minuten.
In der vom Lindenhof erstmalig veranstalteten Rennradwoche wurden von Sonntag bis Freitag 637 km mit ingesamt 10.350 Höhenmetern zurückgelegt. (Martin)

29. 06. 2008: 29. Ford RTF
Bernd, Helmut, Wolfgang und ich sind am Sonntag zur 9. RTF der RSG Ford als Sternfahrt gestartet und die 110er-Runde gefahren. Bernd hatte mir noch geholfen, vor der Fahrt zu Wolfgang aufgrund eines Plattens einen neuen Schlauch einzusetzen. Das Wetter war kühler, bewölkter und windiger als durch die Vorhersage erwartet. Erst mittags wurde es sonniger und wärmer. Die Strecke ging die ersten 60 km überwiegend über Bundes- und Landstraßen. Ich war etwas enttäuscht, da sonst im Bergischen immer die kleinen Orte angesteuert werden. An der dritten Kontrolle haben wir Peter getroffen, der die 150er-Runde gefahren und den Rest mit uns zusammengefahren ist. Leider kamen wir auch wieder an einem Motorradunfall vorbei. Die Polizei hat die Strecke umgeleitet. (Andrea)

01. 06. 2008: 7. Rodenkirchener RTF
Dietmar  und ich, sind die RTF als Sternfahrt um 7:00 Uhr von Fühlingen aus angegangen. Bei idealem Sommerwetter sind wir dann die 70er Runde gefahren. Dietmar hatte von Zons bis zum Start eine Anfahrt von fast 50 km, von Fühlingen war es knapp die Hälfte
.Bei der 70er-Runde ist der Anstieg zur Ville bein Sechtem der einzig nennenswerte, ansonsten wird es dann zur reinen Flachstrecke. Es gab 2 Kontrollstellen, die Verpflegung war gut. Weitere Nievenheimer haben wir nicht getroffen. (Wolfgang)
Marlies und Wolfgang Schuster, Jürgen und Martin waren auf der Marathonstrecke in Rodenkirchen unterwegs.

21. 05. 2008: RTF 8. Seelscheider Höhentour in Neukirchen Seelscheid
6:00 Uhr Start in Nievenheim bei kühlen 9°C und bedecktem Himmel auf dem Weg nach Hackenbroich, Andrea und Wolfgang warteten mit dem Auto auf mich. Ich hatte meine Arm-und Knielinge in der Hoffnung angezogen, sie im Laufe des Tages wieder ausziehen zu können. Die Armlinge habe ich erst 25 km vor dem Ziel runtergekrempelt, aber das war neben einige Abschnitten mit etwas ruppigen Asphaltdecken, das Einzige was an dieser RTF nicht perfekt war. Nachdem wir am Start noch Peter mit Sohn Markus getroffen hatten, fuhren wir gemeinsam eine Radtouristik die angefangen von der Verpflegung, Bananen, Äpfel, Riegel, Schmalz-, Marmelade- und Nutellabrote über Joghurt und Mettwürstchen, auch landschaftlich schöne Strecken mit sehr wenig Verkehr bot. An der höchsten Stelle der Runde an der "Skistation-Eckenhagen-Blockhaus" auf 500 Meter trafen wir noch Marlies auf der Suche nach Wolfgang, der vorgefahren, unten am Berg den Pfeil hinauf übersehen hatte und so zu mehr Trainingskilometer für die 4-Tagestour kam. Am Ziel noch eine lecke Wurst, die genau so gut war, wie der Kaffee mit Brötchen am Morgen (Gewicht habe ich bei der RTF nicht verloren).

Noch ein rsc-Mitglied war unterwegs: Helmut, der etwas später gestartet und früher wieder im Ziel war. Also ich kann die Tour nur weiterempfehlen und werde auch nächstes Jahr versuchen dabei sein zur dann 9. Seelscheider Höhentour. (Bernd)

12. 05. 2008: RTF in Bonn-Mehlem "Mehlemer Zirkel"
Am Pfingstmontag sind Wolfgang und Marlies Schuster, Wolfgang und ich die 118-er Runde in Bonn-Mehlem gefahren. Außerdem haben wir am Start Theo getroffen, aber nach der Anmeldung nicht mehr gesehen. Wolfgang und Marlies sind ca. 10 Minuten vor uns gestartet und haben auch alle Schilder gesehen, während Wolfgang und ich wegen eines Motorradunfalls nach der 2. Kontrolle ein Schild übersehen haben und am Kreisverkehr an der Bundestraße nach Bonn rausgekommen sind. Wir sind dann ein Stück Bundesstraße gefahren und anschließend nach links über ein paar unbekannte Dörfer gefahren, die nicht mehr auf dem RTF-Zettel standen. Raus kamen wir in Bonn-Endenich und mussten dann von Bonn-Zentrum über die ganze Bonner Innenstadt (auf Radwegen, roten Ampeln wegen des starken Verkehrs) zurück nach Bonn-Lannersdorf. Wir sind nicht mehr auf die RTF-Strecke gekommen, haben aber in "Teamarbeit" den Weg zum Start zurückgefunden.
Am Samstag waren Marlies und Wolfgang Schusterschon die 112-er RTF-Runde in Düren gefahren. Außerdem haben sie haben beim Bauern in Stürzelberg noch unsere ehemalige Mitfahrerin Tanja getroffen. Sie richtet viele Grüße an alle RSC'lerInnen aus. (Andrea)

04. 05. 2008: RTF in Refrath "Rund um Schloss Bensberg"
Wolfgang und ich haben die 75-er Runde als Sternfahrt gemacht. Auf der Hinfahrt haben wir am Leverkusener Stadion noch Johannes getroffen, der allein eine Runde im Bergischen drehen wollte. Die RTF in Refrath hat mich an unsere Schwarzwaldtour erinnert. Wolfgang und Marlies Schuster sind auch wieder "gut in Fahrt". Sie sind am Samstag in Schwelm 157 km gefahren und gestern die 115 km in Refrath. Sie haben am Start Peter Bartoschek getroffen, der mit seinem Sohn die 115 km gefahren ist. (Andrea)

01. 05. 2008: RTF in Burscheid "Rund um den Altenberger Dom"
Am Donnerstag sind Bernd, Dietmar, Peter, Wolfgang und ich als Sternfahrt über Fühlingen nach Burscheid und dort die 112-er Runde gefahren. In Leverkusen hat sich noch ein Gast angeschlossen. In Burscheid haben wir am Start Theo Klüpfel getroffen, der dann auch die 112-er mit uns gefahren ist. Maria Bartoschek hat eine Sternfahrt nach Burscheid gemacht, ist dann zu Bekannten und wieder mit uns nach Hause gefahren. Auf der Runde haben wir noch Klaus aus Stommeln getroffen, der Ludwig kennt.
Die Runde selbst ging über Lindlar, Kempershöhe, Marienheide, Wermelskirchen und zurück. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter. Der Himmel war bewölkt mit Sonne zwischendurch und wir hatten einen kleinen, kurzen Schauer mit ein paar Regentropfen abbekommen. Als wir in Fühlingen ankamen, war dort alles nass. Wir sind aber alle trocken nach Hause gekommen. (Andrea)

27. 04. 2008: "24. St. Augustiner RTF"
Am Start der RTF waren Marlies und Wolfgang Schuster, Wolfgang Probst und ich. Wir sind die 114-er Runde gefahren. Die RTF in Sankt Augustin lohnt sich landschaftlich, da sie in den Westerwald und der Rückweg entlang der Sieg führt. Man hatte wieder tolle Ausblicke auf Täler und Hügelkuppen, auch auf das Siebengebirge. Durch die Sonne schienen die Felder in einem leuchtenden Grün und der gelb blühende Löwenzahn gab als Zugabe schöne Farbtupfer. Dazu noch der leuchtend blaue Himmel, wieder alles wunderbar.
Mir ist (zum Glück am Ende der letzten Kontrollstelle und nach der letzten Abfahrt) der rechte Schaltzug gerissen. Wenn das in den Anstiegen passiert wäre, hätte ich nicht mehr schalten können und hätte die Anstiege nicht mehr geschafft. Aber da es zum Schluss nur noch ca. 15 km flach nach St. Augustin zurückging, hatte ich keine Probleme. (Andrea)

20. 04. 2008: RTF "32. Rhein-Erft-Rundfahrt" in Pulheim
Alexander, Peter und Maria Bartoschek, Dietmar, Hugo, Jürgen, Wolfgang und Marlies Schuster, Wolfgang und Andrea starteten bei der Pulheimer RTF. Die Strecke war unsere Trainingsrunde, nur umgekehrt (Keyenberg, Kirchtroisdorf, Jackerath, Titz, Pütz, Rödingen). Die TeilnehmerInnen haben sich nach dem Start in verschiedene Gruppen aufgeteilt und wir sind bei starkem, kühlen Wind gefahren. Es war eine sehr schöne, gute und von Autos wenig befahrene Runde. Da die RTF im Sternfahrtmodus gefahren wurde, kamen je nach Anfahrt 135 - 160 km zusammen. (Andrea)

15. 03. 2008: RTF "Erftstädter - Frühjahrsroller" Erftstadt - Lechenich
Andrea, Peter Bartoschek und ich sind um 9 Uhr ab Hackenbroich zurternfahrt nach Erftstadt gestartet. Wir fuhren über Stommeln, Fliesteden, Glessen, Oberaußem, Quadrath-Ichendorf, dann entlang der Erft über den Erftradweg bis zum RTF-Start in Erftstadt-Lechenich. Das war zwar nicht die kürzeste, aber dafür eine weitaus angenehmere Anfahrt als über die verkehrsreiche äußere Peripherie um Köln (Bonnstraße). Das Wetter dazu war ein Hauch von Frühling wie bestellt.
Auf dem Erftradweg zurück stellte sich uns noch eine Schafherde in den Weg, die wir über einen kleinen Umweg umfahren mußten. Ansonsten lief alles nach Plan. Zurück in Fühlingen hatte ich 108 km auf dem Tacho. (Wolfgang)